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Von Lucas Cranach bis Wilhelm Trübner
Meisterwerke der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau
8. September - 24. November 2013

Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau beherbergt im Schloß Georgium, seit 1996 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Dessau-Wörlitzer Gartenreich, eine der größten Sammlungen altmeisterlicher Gemälde in Sachsen-Anhalt. Eine Auswahl von rund 100 Meisterwerken der deutschen und niederländischen Malerei vom 15. bis zum 19. Jahrhundert ist sanierungsbedingt seit Beginn des Jahres 2013 auf Reisen. Auf ihrer Tournee durch drei deutsche Städte machen Werke herausragender Meister wie Lucas Cranach d. Ä., Pieter Breughel d. J., Salomon van Ruysdael, Jacob P. Hackert oder Johann H. Tischbein an ihrem westlichsten Ausstellungsort in Düren ein letztes Mal Station.

Die Ausstellung vereint Porträts, Genrestücke und Landschaftsgemälde aus Deutschland und den Niederlanden, macht die unterschiedlichen Auffassungen des Menschen und der Landschaft von der Renaissance bis zur beginnenden Moderne anschaulich und gewährt einen Einblick in das Verhältnis vergangener Generationen zu ihrer Lebenswelt. Für das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, das sich als Ort moderner Kunst und kultureller Kommunikation versteht, bietet die Schau unter anderem – auch im Bewusstsein der unmittelbaren  Nachbarschaft zu den Niederlanden – eine einmalige Chance, die eigene Sammlung auf ihre regionalen, mentalitäts- und kunstgeschichtlichen Wurzeln hin zu befragen.

cOmeclOse Jan Albers.
Dahlmann Preisträger 2013

(c) Jan Albers

8. September - 24. November 2013

Anlässlich der Verleihung des Dahlmannpreises 2013 an Jan Albers (*1971)  präsentiert das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren die Ausstellung "cOmeclOse Jan Albers - Dahlmannpreisträger 2013". Erstmalig werden die Arbeiten von Jan Albers mit Fotografien kombiniert, welche aus dem persönlichen Fundus des Künstlers stammen und während verschiedener Reisen innerhalb der letzten Jahre entstanden. Noch nie als Teil des künstlerischen Werks von Jan Albers sichtbar geworden, dienen sie dem Künstler als Inspirationsquelle und geben Einblick in das Quellmaterial der künstlerischen Arbeit. "Es zeigt, dass auch die abstrakten Arbeiten mit der realen Welt verbunden sind", so Albers. Kommentarhaft ergänzen die Fotografien die Kunstwerke und offenbaren den Blick des Künstlers auf die Welt. Im Anschluss an die Ausstellung werden diese in die Sammlung des Leopold-Hoesch-Museums & Papiermuseums Düren übergehen. Zudem soll das Konvolut fortlaufend ergänzt werden.

Jan Albers wurde 1971 in Wuppertal geboren, wuchs in Namibia auf und lebt und arbeitet heute in Düsseldorf, wo er an der Kunstakademie Düsseldorf studierte. Jan Albers erhielt den Pollock-Krasner Award und das Goslarer Kaiserring-Stipendium.

Der Dahlmann-Preis wird gestiftet von Professor Nicolaus Dahlmann (Hamburg) und wird alle zwei Jahre vergeben. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Kettler-Verlag

Die Kunst der Schausteller. 375 Jahre Annakirmes
9. Juni - 18. August 2013

Installationsansicht

Salonwagen der Schaustellerfamilie Loosen

Zum 375jährigen Bestehen der Annakirmes in Düren zeigt das Leopold-Hoesch-Museum historische Objekte und Requisiten des Schaustellergewerbes und gibt damit Einblick in die Entwicklung dieses Traditionsjahrmarkts, der für Düren und die Region von herausragender kultureller Bedeutung ist. Neben mechanischen Instrumenten und typischen Dekorationen werden vom 28. Juni bis zum 7. Juli 2013 auf dem Vorplatz des Museums historische Karussells, Stände und eine Drehorgel betrieben werden. Damit wird der neu gestaltete Platz erstmals umfassend für die Ausstellungstätigkeit des Museums genutzt.


Weitere Informationen unter: www.annakirmes.de

Silke Leverkühne.
grüne Erde an Berg blau
9. Juni - 18. August 2013

Installationsansicht

Silke Leverkühne, Pineta, 2008, (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Silke Leverkühne (*1953) gehört einer Malergeneration an, die mit dem Aufbruch der Malerei zu Beginn der 1980er Jahre einen Gegenpol bildet zu konzeptuellen Positionen in der Kunst. Silke Leverkühne versteht ihre Arbeit als Untersuchung von Wahrnehmung und deren Umsetzung in eine spezifische Bildsprache. Nach einem Studienaufenthalt in Italien, der ihr ausgeprägtes Interesse für die Technik der Temperamalerei begründete, nahm sie unter anderem an der wegweisenden Ausstellung „Von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst in Düsseldorf“ teil und war 1987 bis 1989 Stipendiatin der Günther-Peill-Stiftung. Die Ausstellung im Leopold-Hoesch-Museum gibt einen repräsentativen Überblick über das gegenwärtige Schaffen der Künstlerin. Neue Arbeiten werden dabei einer exemplarischen Auswahl aus früheren Werkserien gegenübergestellt und um Zeichnungen und Fotografien ergänzt, die für das konstruktive Vorgehen der Künstlerin beim Bau ihrer Bilder von wesentlicher Bedeutung sind.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. 

Maskeraden. Zeichnungen, Aquarelle und Künstlerbücher von Hans Beckers
9. Juni - 18. August 2013

Installationsansicht

Selbstporträt von Hans Beckers als Clown, o.J.

Im Jahr 1952 wurde das Leopold-Hoesch-Museum mit der Ausstellung “Von Macke bis Menzel. Meisterzeichnungen aus der Sammlung Beckers” wiedereröffnet. Mit einem Schwerpunkt in der Kunst der Klassischen Moderne setzen die Werke bis heute wertvolle Akzente im Bestand des Leopold-Hoesch-Museums. Mit geschultem Blick trug der selbst als Künstler tätige Hans Beckers (1898–1951) eine exzeptionelle Sammlung zusammen. In seinem eigenen künstlerischen Schaffen widmete er sich immer wieder dem Künstlerthema Zirkus und Artistenleben. Zahlreiche Selbstbildnisse zeigen ihn als melancholischen Clown.

Scherenschnitte der Papierhistorischen Sammlung

Installationsansicht

Installationsansicht, Foto: Peter Hinschläger

Mit 12 Exponaten aus rund vier Jahrhunderten (18. – 21. Jahrhundert) veranschaulicht das Papiermuseum Düren die Geschichte der filigranen Kunstform des Scherenschnitts anhand ausgewählter Exponate aus der eigenen Sammlung.

In der Ausstellung vertreten sind unter anderem Anne Behrends und die Dürener Künstlerin Sarah Schiffer mit Beispielen des zeitgenössischen Scherenschnitts. Ren Rong erzeugt mit seinen filigranen Mischwesen aus Mensch und Pflanze eine gelungene Synthese zwischen asiatischer Tradition und westlich geprägter Moderne.

Erik Schmidt. Downtown
10. März - 19. Mai 2013

Erik Schmidt, We shall overcome, 2012

Erik Schmidt, We shall overcome, 2012

Das Leopold-Hoesch-Museum zeigt eine umfangreiche Einzelausstellung des Berliner Künstlers Erik Schmidt (*1968), die in Kooperation mit dem Haus am Waldsee entstanden ist. Eine jeweils spezifische Auswahl neuer Arbeiten, die sich mit der Occupy Wallstreet-Bewegung, dem Alltag israelischer Plantagenarbeiter oder den botanischen Gärten im Staat New York auseinandersetzt, wird älteren Werkserien zum Thema Stadt und Landschaft gegenübergestellt. Darüber hinaus eröffnen in Düren seine Filme und frühe Zeichnungen eine weitere Dimension seines künstlerischen Ansatzes. Im Rahmen der Art Cologne (19. – 22. April 2013) findet ein Künstlergespräch mit Erik Schmidt statt.
Es erscheint ein Katalog (Deutsch/Englisch) im Verlag der Buchhandlung Walther König.


Mary Bauermeister. Die 1950er Jahre
10. März - 19. Mai 2013

Archivtext von Mary Bauermeister, um 1955

Archivtext von Mary Bauermeister, um 1955

Die Ausstellung präsentiert neu erschlossene Archivmaterialien aus dem Bestand des Zentralarchivs des internationalen Kunsthandels in einer Gegenüberstellung. Die theoretischen Konzeptionen einzelner Werkgruppen werden erstmals mit den Kunstwerken in Verbindung gebracht. Deutlich wird hierbei vor allem der Arbeits- und Reflexionsprozess von Mary Bauernmeister (*1934) in ihren Anfangs- und Ausbildungsjahren unmittelbar vor der legendären Zeit des Ateliers in der Lintgasse in Köln als Treffpunkt der internationalen Avantgarde. Pastellarbeiten auf Papier zeigen zusätzlich dieEntwicklung zwischen Fortschrittsglauben und Vergangenheitsbewältigung auf künstlerischer sowie privater Ebene.
Es erscheint ein Katalog zur Ausstellung.


Die Sammlung Frerich
10. März - 19. Mai 2013

Installationsansicht

Lovis Corinth, Selbstbildnis mit Gattin, 1904

Die Sammlung umfasst rund 400 Druckgrafiken und Handzeichnungen vom späten 19. bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert und bildet einen neuen Schwerpunkt im Grafikbestand des Leopold-Hoesch-Museums & Papiermuseums Düren. Die Sammlung gelangte durch die großzügige Schenkung des Kölner Arztes Dr. Günter Frerich nach Düren. Zentrales Thema sind Künstlerselbstbildnisse. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Werken des Expressionismus sowie der neuen Sachlichkeit, darunter international anerkannte Künstler wie Lovis Corinth, Otto Dix und Max Beckmann.


Wolfgang Meisenheimer. Zakynthos
Ausstellung zum 80. Geburtstag
27. Januar - 24. Februar 2013

Installationsansicht

Der Architekt und Architekturtheoretiker Wolfgang Meisenheimer vertritt einen künstlerischen Ansatz, der organischer Formgebung und der Phänomenologie der Wahrnehmung verpflichtet ist. Seine Bauten, die er meist mit eigenen Skulpturen und Reliefs ausstattet, sind Ausdruck eines an objektiven Parametern, etwa Materialien, Techniken und praktischen Funktionsanforderungen, ebenso wie an subjektiven Kriterien von Empfindung, Tradition und Gedächtnis orientierten Schaffens.
Anlässlich des achtzigsten Geburtstags von Wolfgang Meisenheimer, der in Düren ansässig und tätig ist und 1978 bis 1998 eine Professur an der FH Düsseldorf innehatte, wird eine repräsentative Auswahl von Skulpturen und Malerei aus den letzten Jahren im Leopold-Hoesch-Museum gezeigt.


Es erscheint ein Künstlerbuch.


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