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10 Jahre Hubertus Schoeller Stiftung
14.9. – 23.11.2014

In der Jubiläumsausstellung werden die Werke gezeigt, die Hubertus Schoeller (*1942) als aktiver Sammler bis heute der Stiftung zugeführt hat und jüngst zuführte, zehn Jahre nach der Ausstellung „...stets konkret. Die Hubertus Schoeller Stiftung“ und einer begleitenden Publikation. Der Bestand konkreter und konstruktiver Kunst sowie Arbeiten der ZERO-Bewegung wurde erweitert und ergänzt durch in der Stiftung bereits vertretene Künstler wie Hans Jörg Glattfelder, Otto Piene und Bernard Aubertin sowie neuen Künstlern wie Klaus J. Schoen und Rotar.

Zur Finissage erscheint der vierte Band „Die Hubertus Schoeller Stiftung“ in der Reihe „Unsere Werte.“, der die Neuankäufe den Bestand sowie die Arbeit der Stiftung in thematischen oder monografischen Ausstellungen und regen Kooperationen, wie mit dem ZADIK oder der ZERO foundation, beleuchtet.

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Lili Dujourie
7.9. – 23.11.2014

Lili Dujourie

Die belgische Künstlerin und Documenta XII-Teilnehmerin Lili Dujourie (*1941 in Roeselaere) zeigt in ihrer ersten musealen Einzelausstellung in Deutschland eine repräsentative Auswahl von Werken aus den 1980er, 1990er und 2000er Jahren sowie ganz neuer Arbeiten. Die von der Künstlerin speziell für das Leopold-Hoesch-Museum konzipierte Zusammenstellung gewährt Einblicke in die Kontinuität wie in die Prinzipien ihres Schaffens, das charakterisiert ist durch die Bildung organischer und geometrischer Formen, den Einsatz harter und weicher Materialien wie etwa Marmor, Ton, Samt oder Papier, und deren oftmals integrative beziehungsweise kontrastierende Kombination. In ungewöhnlichen Szenarien bringt Lili Dujourie hierbei abstrakte Zeichenhaftigkeit mit assoziativen Elementen zusammen. Sie evoziert einen narrativ anmutenden Kontext, der sowohl Bezüge zu einer individuellen Erfahrungswirklichkeit als auch zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen herstellt, und hinterfragt so herkömmliche Rollenmuster und Stereotypen kulturell bedingten Verhaltens.

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Saâdane Afif. Ici.
29.05. – 23.11.2014

Installtionsansicht

In seiner konzeptuellen, multimedialen Arbeit „Ici.“ reflektiert der Günther-Peill-Preisträger Saâdane Afif die zeitgenössische Bedeutung von „Hier“ und „Dort“. Zwei identische Modelle der Dürener Gleislampen mit Lautsprecher, synchroner Ansage und bahnhofstypischer Beschilderung markieren zeitgleich im Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren (Ici.) und auf der 8. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst (Là-Bas.) die bestimmte und unbestimmte Ortsspezifik des Dürener Bahnhofs.

In Kooperation mit der 8. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst (29.05. – 3.08.2014)

und dem Kunsthaus Glarus, Schweiz (24.08. – 23.11.2014). Dort ist das Gegenstück „Là-bas.“ zu sehen

Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Bahn.

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Paul Schwer

Paul Schwer

Der Installationskünstler Paul Schwer (*1951) präsentiert zwei monumentale, farbige Leuchttafeln. Im Sinne eines kulturellen Dialoges befindet sich eine Skulptur auf dem Marktplatz in Zülpich und eine weitere auf dem Hoeschplatz vor dem Museum in Düren.

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Vaast Colson.
CONTAINERS & ACOUSTICS. We‘re in it together, you‘re in it alone
Peill-Stipendiat 2012 – 2014
07.09. – 23.11.2014

Vaast Colson

Fragen nach den natürlichen und inneren Bedürfnissen und dem was „von Außen“ kommt, spielen in der konzeptuellen Ausstellung des belgischen Künstlers, Vaast Colson (*1977 in Kapellen, Belgien, lebt und arbeitet in Antwerpen, Belgien) im Leopold-Hoesch-Museum und in der begleitenden Publikation ebenso eine Rolle wie der ironische Umgang mit der Definition von Künstler, Institution oder Kunst. Unterhaltsam, grotesk und gleichsam banal wie tiefgründig kombiniert er seine auf Stehtischen präsentieren „piss buckets“ und die entsprechenden Geräuschkulissen mit unter der Tischdecke verborgenen „Scribbles“ und Materialien zu einem der zwingendsten Bedürfnisse des Menschen.

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Andreas Fischer.
BREAKING BAD BY BAKING BREAD
Peill-Stipendiat 2012 – 2014
07.09. – 23.11.2014

Andreas Fischer

Andreas Fischer (*1972 in München, lebt und arbeitet in Düsseldorf) baut aus vorgefundenen Haushaltgeräten Maschinen. Mit selbstinstallierter Mechanik erweckt er Apparaturen zum Leben, die durch ihre Anmutung und Bewegungschoreographie – von unbeholfen bis dominant reichend – in die Nähe des Menschlichen rücken. Vom Künstler eingesprochene Textfragmente äußeren die fiktive Gedanken- und Gefühlswelt der Maschinen, die letztlich die großen und kleine Themen eines jeden sind. Sie weisen uns ironisch und dennoch tiefsinnig auf uns selbst zurück. Irgendwie müssen wir ja alle unsere Brötchen verdienen.

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Unsere Werte. Der Nachlass Ernst Ohst

6.4.2014 - 24.8.2014

 

Anlässlich des 100. Geburtstag von Ernst Ohst (1914-2000) widmet das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren dem Dürener Künstler eine monografisch angelegte Ausstellung und präsentiert Werke aus dem Nachlass des Künstlers.

Der Nachlass des Künstlers, der sich als Depositum am Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum befindet, umfasst über 2.000 Tuschzeichnungen, Aquarelle und Grafiken.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Wienand Verlag mit einem Sammlungsverzeichnis. Die wissenschaftliche Aufarbeitung des Nachlasses und die Produktion des Kataloges werden unterstützt von der F. Victor Rolff-Stiftung.

Installationsansicht Foto: Peter Hinschläger
Installationsansicht

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Axel Kasseböhmer. Landschaften

6.4.2014 - 24.8.2014

 

Die frühen Landschaften und „Walchensee“-Bilder von Axel Kasseböhmer (*1952), erforschen die Möglichkeiten des malerischen Bildraums mit unterschiedlichen Mitteln. Teilweise sind die Stilelemente kunsthistorisch codiert, teilweise beruhen sie aber auch auf experimentellen Maltechniken, in denen Kämme, Bodenbeläge und andere Materialien zur Anwendung kommen. Das Ergebnis ist ein Panorama, das sowohl die Landschaft um den Walchensee als auch die Geschichte der Landschaftsmalerei und die mit ihr verbundene klassische Idee der Seelenlandschaft spielerisch ins Bild setzt.

Installationsansicht Foto: Peter Hinschläger
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Heinz Mack. Der Garten im Garten

6.4.2014 - 24.8.2014

 

Folgt man dem Werktitel „Der Garten im Garten“ (1979/80) von Heinz Mack (*1931) könnte der Besucher an die Gartenkunstprojekte des Künstlers erinnert werden. Allerdings ist die Skulptur, die im Saal der Hubertus-Schoeller-Stiftung präsentiert wird, für einen Innenraum konzipiert und gehört zur zentralen Werkgruppe der Kategorie „Flügel“, der sich Heinz Mack vor allem in den 1970er Jahren widmete. Für Mack stellt das Flügel-Motiv eine Verbindung von Traum und Wirklichkeit dar: die Flügel stehen für Engel, während das verwendete Material der Aluminiumnetze aus der Raketenindustrie die heutige Technik widerspiegelt.

Installationsansicht Foto: Peter Hinschläger
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Klaus Dauven. entfernt

6.4.2014 - 24.8.2014

 

Nicht Stift und Papier sind die Zeichenwerkzeuge des Künstlers und diesjährigen Preisträgers des Kunstpreises des Kreises Düren Klaus Dauven (*1966). Nicht durch Auftragen von Bleistift und Kohle, sondern durch das Abtragen natürlicher Patina entstehen bildnerische Arbeiten von ganz eigener ephemerer Ästhetik. Staumauern, Haus-und Tunnelwände bilden einen idealen glatten Untergrund für Klaus Dauvens großformatige „Zeichnungen“. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre verwendet der Künstler diese Art des Zeichnens und hat neben der Staumauer an der Olaftalsperre bereits viele andere Kunst¬werke im öffentlichen Raum geschaffen.

Zur Ausstellung erscheint der Katalog „Klaus Dauven. Windzeichnungen“ im Verlag Die Neue Sachlichkeit.

Installationsansicht Foto: Peter Hinschläger
Installationsansicht

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Moderne. Weltkrieg. Irrenhaus
1.5. – 6.8.2014

kommt

Ausstellung im Psychiatriegeschichtlichen

Dokumentationszentrum Düren und im

Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren

Moderne. Weltkrieg. Irrenhaus

1900 – 1930

1914 – Mitten in Europa

Brüche in der Psychiatrie

Das Psychiatriegeschichtliche Dokumentationszentrum Düren (PDZ) setzt sich in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Psychiatriegeschichte Bonn / Psychiatriemuseum LVR-Klinik Bonn in dieser Ausstellung mit Widersprüchen und Fortschritten der Psychiatrie am Beginn des 20. Jahrhunderts auseinander. Fortschritte und höchst problematische Aspekte psychiatrischen Handelns werden mit Ausstellungssequenzen zur Baugeschichte, zum Leben und Alltag in der Anstalt und zur Behandlung im Schatten des Krieges aufgezeigt. Das Ausstellungsgebäude aus dem Jahr 1900 steht – obwohl mit Gittern versehen – für eine weitreichende Liberalisierung der Psychiatrie im Rheinland während der Kaiserzeit.

PDZ Düren in Haus 5

auf dem Gelände der LVR-Klinik Düren

Meckerstraße 15, 52353 Düren

www.moderne-weltkrieg-irrenhaus.de

www.rheinland1914.lvr.de

Kunst und Psychiatrie

thematisiert das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren mittels ausgewählter Arbeiten der renommierten Heidelberger Sammlung Prinzhorn, die Psychiatriepatienten der Dürener Klinik in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts schufen. Begleitend werden Kunstwerke dieser Epoche aus dem Sammlungsbestand präsentiert. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museum Sammlung Prinzhorn in Heidelberg.

So / 1. Mai 2014 / 12 Uhr im Leopold-Hoesch Museum

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Papiermuseum Düren
Marianne Pitzen. Schwarze Vögel – Weiße Frauen
1.5. – 24.8.2014

kommt

Marianne Pitzen (*1948 in Stuttgart) Künstlerin, Museumsleiterin und Gründerin des weltweit ersten Frauenmuseums in Bonn präsentiert das Thema Papierskulpturen im Papiermuseum Düren.

Lebensgroße und lebendig anmutende Matronen in langen faltenreichen weißen Gewändern aus Zeitungspapier, geschichtet und geformt, erwarten förmlich den Besucher und empfangen ihn in einer inspirierenden Ausstellung schon im Eingangsbereich des Papiermuseums.

Schwarze Flügelwesen ebenfalls aus Zeitungspapier, sorgen für spannungsreichen Kontrast zu den weißgewandeten Papierskulpturen Zeitungspapier, als Speicher von Wissen und Information, ist vornehmlicher Werkstoff der Künstlerin.

Marianne Pitzens Vorbild für diese Matronen waren die weisen Frauen des matriarchalischen Matronenkultes.

Hinweise zu diesem Kult findet man vornehmlich im südlichen Rheinland.

Die schwarzen und weißen Papierskulpturen stehen in der Ausstellung im Kontext zu einem für Düren traditionellen Papierverarbeitungsprozess, dem Trauerrändern, der als Inszenierung nicht nur den papierenen Gästen einen Einblick in ein altes Handwerk gibt.

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Unsere Werte. Die Sammlung Frerich
Selbstporträts auf Papier

Installationsansicht
Installationsansicht

8.12.2013 - 23.3.2014

Die vom Kölner Zahnarzt Dr. Günter Frerich über Jahrzehnte angelegte Sammlung umfasst 453 Grafiken und Handzeichnungen von 158 Künstlerinnen und Künstlern. Die Signifikanz der Sammlung, die im Jahr 2012 dem Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren übergeben wurde, liegt in einer stringenten Thematik: Dem Selbstporträt.
Ein Konvolut von ausgewählten Alten Meistern, wie Francisco de Goya y Luciente’s Deckblatt zu „Los Caprichos“ von 1799, ist Teil der Sammlung, ebenso wie Arbeiten der für die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts grundlegenden Stilrichtungen Impressionismus, Expressionismus und Neue Sachlichkeit. Selbstbildnisse von Lovis Corinth und Max Liebermann sind neben Max Pechstein, Conrad Felixmüller, Max Beckmann und Käthe Kollwitz sowie Otto Dix vertreten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Arbeiten aus den 1960er und 1970er Jahren, mit Werken von Andy Warhol, Thomas Bayrle, Pit Morell und Ursula, die ergänzt werden mit Konvoluten von Horst Janssen und Vertretern der Wiener Schule.
Zur Ausstellung ist ein Katalog des Sammlungsbestands in deutsch/englisch erschienen. Die Produktion und das Rahmenprogramm werden unterstützt vom Landschafts-verband Rheinland und vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein Westfalen.

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Young Painting and Sculpture - Eine Ausstellung der Werkloge
Installationsansicht

8.12.2013 - 23.3.2014

Eröffnung
Sonntag, 8.12.2013, 12 Uhr

Mit ihren vielfältigen Angeboten, Workshops und Führungen bildet die Werkloge – Raum für Kunstvermittlung ein wichtiges Standbein für die Arbeit innerhalb des dualen Museumskonzepts. Unzählige kleine und große Kunstwerke sind im Laufe des Jahres von TeilnehmerInnen der Workshops entstanden. Schwerpunkt der diesjährigen Präsentation der jungen Künstlerinnen und Künstler sind Skulpturen und eine Raum-Installation aus Papier. Die Ausstellung soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene motivieren, sich aktiv und kreativ der Kunst zu widmen.

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Anna K. E. Multiple Keyhole
Installationsansicht

8.12.2013 - 23.3.2014

Das gegenwärtige Werk der Künstlerin Anna K.E. (Kapanadze Edzgveradze,*1986 in Tiflis) weist eine beeindruckende methodische und mediale Vielfalt auf; Videos, Performances, Zeichnungen, Skulpturen, raumfüllende Installationen und Fotografien verbinden sich zueinem ausgereiften, medienhybriden Oeuvre.
Im Zentrum ihrer Ausstellung im Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren steht der Blick der Künstlerin auf den eigenen Körper und die Relation des Selbst zur Umwelt. In diesem Kontext erfolgt durch Anna K.E. Multiple Keyhole die zeitgenössische Auseinandersetzung mit dem Thema des Selbstporträts.

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Wolfgang Heuwinkel. Farbtransfer
Installationsansicht
Im Papiermuseum Düren
8.12.2013 - 23.3.2014
Eröffnung
Sonntag, 8.12.2013, 12 Uhr

Das Papiermuseum Düren präsentiert zum 75. Geburtstag des Künstlers Wolfgang Heuwinkel (*1938) die Ausstellung „Farbtransfer“. Zellstoff und Wasser, die Grundmaterialien der Papierherstellung, werden von dem Künstler immer wieder neu formiert. So nutzt er bei der Entstehung seiner Kunstwerke die aufnahmefähige Eigenschaft von Zellstoff und lässt dünnflüssige Farbstoffe in das Objekt einziehen. Nach Landschaftsaquarellen folgen hiermit Arbeiten, die sich als parallel zur Natur auffassen lassen. Auf stark strukturierten Oberflächen entsteht eine Dramaturgie der Farbverläufe, die in Form- und Farbkonstellationen, natürlichen Prozessen in der Landschaft ähneln.

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