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Martin Gerwers. Motion
14.06. - 22.11.2016

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Die konstitutiven Elemente der aktuellen Arbeiten von Martin Gerwers sind Farbe, Form und Raum. Ausgehend von großformatigen weißen Papierbögen schafft der Künstler durch  dreidimensionale Faltungen und das monochrome Fassen einzelner, hierbei entstandener Flächenformen Reliefs und Skulpturen in proportional erweitertem Maßstab. Ihr Bezug zum Raum ist ein unmittelbarer, durch ihr Einbringen in eine bestehende und damit als statisch gegeben angesehene Architektur wird diese neu strukturiert, rhythmisiert und zu einem  visuellen Erlebnisraum von großer skulpturaler Kraft.

Martin Gerwers wurde 1963 in Velen im Münsterland geboren, studierte an der  Fachhochschule Aachen und an der Kunstakademie Düsseldorf und lebt und arbeitet in Düsseldorf.

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Sammlung Hangen. Ein Blatt für Gisela
14.6. - 22.11.2016

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Mit Präsentation des Bestandskataloges „Unsere Werte. Die Hubertus Schoeller Stiftung“ Anknüpfend an das duale System des Museums und an die papiergeschichtliche Vergangenheit sind sehr viele Papierarbeiten in der  Hubertus Schoeller Stiftung zu finden. Die Ausstellung des jüngst gestifteten 430 Blatt umfassenden vollständigen Konvoluts der Siebdrucke von Heijo Hangen (*1927) fügt sich somit konsequent in das Konzept des Stifters Hubertus Schoeller (*1942) ein. Hangen entwickelt aus seinen frühen konstruktiven Arbeiten durch Aufteilung eines Quadrates in Dreieckselemente „sein“ Modul, das zukünftig sein Werk bestimmt, zunächst in  Ordnungsfolgen, die er ab 1985 Sequenzen nennt.

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Ulrich Rückriem. Alte Papierformate – Teilung zum Quadrat
14.6 - 22.11.2015

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Preisträger des Kunstpreises des Kreises Düren 2015 Der in Düren als Steinmetz ausgebildete Künstler war 1978 mit vier seiner Arbeiten auf der Venedig Biennale vertreten und hatte eine Ausstellungstätigkeit auf der Documenta V, VII, VIII und IX inne. Im Jahre 2011 wurde im Rahmen des Skulpturenprojektes

Hoeschplatz Rückriems aus dem Steinbruch Anröchte der Dolomitblock Ursprung (2011) aufgestellt, der seitdem einen zentralen Ort vor dem Leopold-Hoesch-Museum einnimmt.

Hinsichtlich der Ausstellung „Colour, Space & Paper“ präsentiert Rückriem (*1938) sieben neue Papierarbeiten, die in unterschiedlichen Formaten auf farbigen Museumskarton digital gedruckt sind. Dabei werden besondere Blättertypen verwendet: Crown, Demi, Draft, Imperial, Large Royal, Lexikon und Olifant.

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Hans Salentin. Papier als Experiment
14.6 - 22.11.2015

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In Kooperation mit dem Junkerhaus Simonskall Im Rahmen der „Colour, Space & Paper“ Ausstellung werden Papierarbeiten des Bildhauers, Zeichners und Collagen-Künstlers Hans Salentin präsentiert. Der aus Düren stammende Künstler Hans Salentin (1925 – 2009) wird ab den 1960er Jahren als Künstler der ZERO-Gruppe bekannt. Seine Beiträge dazu bestehen aus weißen Reliefs aus Dachziegeln und sodann Aluminiumreliefs, aber auch aus collagierten Papierarbeiten. Salentin, der im Radius von Figuration und Abstraktion zeichnet, collagiert und in den unterschiedlichsten Verfahren mit Papierarbeitet, fertigt nach 2000 Reliefs und Objekte mit Styropor und Kartonagen. Für Salentin hat Papier den Vorteil des Spontanen und schnell wieder zu Revidierenden. Zugleich kann Salentin mit Papier experimentell arbeiten und demonstriert im Grunde anschaulich, was mit Papier alles möglich ist. Begleitend dazu werden frühe und späte gegenständliche Papierarbeiten im Junkerhaus in Simonskall/Eifel gezeigt. www.junkerhaus-simonskall.de

Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Thomas Hirsch, Düsseldorf.

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Volker Saul. Shapes – Work in Progress
14.6. - 22.11.2015

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Der Künstler Volker Saul (*1955) präsentiert einen Querschnitt durch sein umfangreiches Werk, das schwerpunktmäßig der Zeichnung, Papier- und Metallschnitten, aber auch Wandmalereien gewidmet ist. Dabei spürt Saul mit besonderer Konsequenz bildnerischen Möglichkeiten zwischen assoziativer Wirksamkeit und gegenständlicher Unbestimmtheit nach. Sauls homogene Formfindungen, die in übergroßen, häufig einfarbigen Bildzeichen zugleich wie geheimnisvolle Chiffren anmuten, erweisen sich für den Betrachter als Prozess von offenen visuellen Angeboten bis hin zu komplexen Sinnzuschreibungen. Die Besonderheit dieser Ausstellung liegt in der Konzeption der Veränderung, da als Work in Progress die Ausstellung eine Erweiterung erfahren wird.

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Paper is part of the picture. Europäische Künstlerpapiere von Albrecht Dürer bis Gerhard Richter

15.3. bis 31.5.2015

Sammlung

Ausstellungsansichten, Paper is Part of the Picture. Europäische Künstlerpapiere (Fotos: P.Hinschläger)

In diesem Jahr feiert das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren das Jahr des Papiers. Seit nunmehr 625 Jahren besteht die deutsche Papierherstellung. Gleichzeitig begeht das Papiermuseum Düren – eines der drei Papiermuseen Deutschlands – sein 25jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund zeigt das Leopold-Hoesch-Museum 160 Meisterwerke europäischer Zeichnungen und Graphik. Bei den Altmeistern sind u. a. Werke von Albrecht Dürer, Rembrandt van Rijn, Giovanni Battista Piranesi und Francisco de Goya vertreten. Höhepunkte der klassischen Moderne sind Werke von Lovis Corinth, Ernst Ludwig Kirchner, Pablo Picasso, Georges Braque und Käthe Kollwitz. Im Bereich der zeitgenössischen Kunst bieten Werke von Joseph Beuys über Andy Warhol bis zu Sigmar Polke, Ulrich Rückriem, A.R. Penck, Markus Lüpertz, Georg Baselitz sowie Arbeiten von Gerhard Richter und den Kölner Brüdern Gert und Uwe Tobias Einblicke in individuelle Bildauffassungen. Zum ersten Mal weltweit richtet die Ausstellung ein spezielles Augenmerk auf die Papiere der Graphiken als Teil der Darstellung.

Bei dieser Auswahl spielen zeitgeschichtliche Bedingungen, technische Überlegungen und ästhetische Aspekte eine wichtige Rolle. Als einer der ersten Künstler verwendete Rembrandt in auffallender Weise unterschiedliche Papiere. Bis heute ist die Experimentierfreude von Künstlern und Handpapiermachern signifikant.

Im Rahmen der Ausstellung werden erstmals die sieben Fabriken vorgestellt, die heute noch Künstlerpapiere maschinell herstellen. Diese befinden sich alle in Europa. Zu den bekanntesten zählen Fabriano in Italien, Hahnemühle und Zerkall Bütten in Deutschland sowie Canson in Frankreich.

Parallel wird das Leben und Werk Armin Renkers, Zerkall, vorgestellt.

Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Alexandra von dem Knesebeck, Bonn

Sollten Sie für die aktuelle Ausstellung eine individuelle Führung wünschen, kontaktieren Sie Frau Bruno (j.bruno(at)dueren.de, 02421/252594)

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Albrecht Dürer, Rhinocerus, 1515, Holzschnitt, Kunstsammlung der Universität Göttingen | © Foto: Katharina Haase

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Georges Braque, Le Canard Sauvage, Farblithographie mit Prägung, 1961, Courtesy Galerie Boisserée Köln © VG Bild-Kunst 2015 | © Foto: Sascha Fuis

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Tobias Stimmer, Drei Männerköpfe, Anhaltische Gemäldegalerie Dessau/Graphische Sammlung | © Foto: Sebastian Kaps

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Hans Jörg Glattfelder – Konkretheiten / Daniel Bisig – Pallarel
7.12.2014 – 1.3.2015

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Foto: Peter Hinschläger

Der Ausstellungstitel deutet die Herkunft des Schweizers Hans Jörg Glattfelder (*1939), der in Paris lebt und arbeitet, aus Richtung der Konkreten Kunst an. Gleichzeitig wird der Begriff „konkret“ von einer ungewohnten Seite her behandelt. Sich langsam bewegende Installationen und Malereien, die sogenannten „nicht euklidischen Metaphern“, von Hans Jörg Glattfelder stehen der interaktiven Video-Installation „Pallarel“ des Schweizer Techno-Künstler Daniel Bisig (Dozent am Institut für künstliche Intelligenz der Universität Zürich) gegenüber. Eine Auseinandersetzung zweier Künstler mit der

Visualisierung des gekrümmten Raums.

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We Fragment, Collect and Narrate.
7.12.2014 – 1.3.2015

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Foto: Peter Hinschläger

In einer erstmaligen Zusammenarbeit mit dem nordfranzösischen FRAC (Fonds régionaux d’art contemporain) Nord-Pas de Calais aus Dunkerque zeigt das Leopold-Hoesch-Museum eine repräsentative Auswahl aus der dortigen Sammlung internationaler Gegenwartskunst. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf konzeptuellen Positionen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts und umfasst damit mehrere Künstlergenerationen, deren Arbeiten prägend sind für die Erweiterung des Kunstbegriffs. Im Zeitalter der zunehmend an Relevanz für gesellschaftliche Prozesse gewinnenden digitalen Informationsverarbeitung erfolgt eine umfassende Neubewertung von Gedanken, Konzepten und Ideen. Unter dem Aspekt des Bruchstückhaften, des Zusammenstellens und Zuordnens und daraus resultierender Erzählstrukturen untersucht die Ausstellung den Wandel des zeichenhaften Verständnisses von Bildern, Objekten und Symbolen. Hiermit erlangt ein künstlerisches Prinzip zentrale Bedeutung für die Definition alltäglicher Vorgehensweisen und des Zusammenlebens in einer globalisierten wie virtualisierten Welt.

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Sam Lewitt. Verbrannte Erde: Second Salvage
7.12.2014 – 1.3.2015

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Foto: Peter Hinschläger

Die Arbeit nimmt dabei Bezug auf die gleichnamige Publikation, die 1949 die großflächige Zerstörung der Landkreise Düren und Jülich durch Bombenangriffe dokumentierte. Verbrannte Erde: Second Salvage rekonstruiert dabei das Layout dieses Dokuments aus wiedergewonnenen Metallen. Zentraler Aspekt der Arbeit ist neben der Frage der Materialverwertung („salvage“) die verwaltete Erinnerung. Parallel zur Präsentation im Museum findet eine großflächige Plakataktion im Außenraum statt.

Im Anschluss an die Ausstellung geht die Arbeit, gestiftet von der Kunststiftung NRW, in die Sammlung des Museums ein.

Das Projekt 25/25/25 will die Öffentlichkeit für die einzigartige kulturelle Bedeutung der Museen in NRW sensibilisieren. Aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens ermöglicht die Kunststiftung NRW das Zusammentreffen von 25 internationalen Künstlerinnen und Künstlern mit 25 Kunstmuseen des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Hoesch Talents – Eine Ausstellung der Werkloge
7.12.2014 – 1.3.2015

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Foto: Peter Hinschläger

Die Werkloge, Raum für Kunstvermittlung, präsentiert künstlerische Arbeiten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, diein Workshops und Aktionen entstanden sind. Die Ausstellung zeigt die kreativen Ergebnisse aus Veranstaltungen, regionalen und euregionalen Projekten und Kooperationen mit Kitas und Schulen, wie dem Weltkindertagsfest, dem Grünen Klassenzimmer und dem Kulturrucksack NRW Düren. Die jungen Talente orientieren sich an den Werken aus der Sammlung des Leopold-Hoesch-Museums & Papiermuseums Düren und an den vielfältigen Sonderausstellungen. Neben der spielerischen Vermittlung der Kunstgeschichte durch das Team der Werkloge, erarbeiten sich die Kinder und Jugendlichen, unter Mitwirkung von externen Künstlerinnen und Künstlern, Anschlüsse zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Highlight der diesjährigen Präsentation ist eine raumgreifende Lichtinstallation aus Papier und Druckgrafiken inspiriert durch die Ausstellung und den Katalog der Sammlung Frerich – Selbstporträts auf Papier.

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