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Haris Epaminonda. VOL.XVIII
Preisträgerin der Günther-Peill-Stiftung 2014–2016

Das zentrale künstlerische Verfahren von Haris Epaminonda
(*1980 Nikosia, Zypern) stellt die Collage dar. Durch das präzise
Arrangement ausgewählter Objekte und Bildmedien schafft
sie atmosphärische Rauminstallationen, die neue Verbindungen
zwischen zeitlich und geografisch entfernten Räumen herstellen.
Dabei bedient sie sich häufig der Verwendung von Readymades,
die unterschiedlichen Kontexten entstammen und in
der Kombination ein weites Feld an Assoziationsmöglichkeiten
eröffnen. Ihre poetisch-reduzierten Arbeiten umkreisen auf subtile
Weise Themenkomplexe wie Natur- und Kulturgeschichte,
Präsenz und Absenz, Dauer und Momenthaftigkeit.

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Installationsansicht, Haris Epaminonda, VOL. XVIII, Courtesy der Künstlerin, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016

Installationsansicht, Haris Epaminonda, VOL. XVIII, Courtesy der Künstlerin, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016. Foto: Peter Hinschläger

Installationsansicht, Haris Epaminonda. VOL.XVIII, Leopold-Hoesch-Museum, 2016

Installationsansicht, Haris Epaminonda, VOL. XVIII, Courtesy der Künstlerin, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016

Rana Hamadeh. The Sleepwalkers
Stipendiatin der Günther-Peill-Stiftung 2014–2016

Rana Hamadehs (*1980 Beirut, Libanon) Arbeit basiert auf
historischen Recherchen, die sie in Performances, Filmen und
bühnenhaften Installationen verarbeitet. Ihr Film „The Sleepwalkers“
nutzt einen Kriminalfall aus dem Ägypten der 1920er
Jahre als Ausgangspunkt, um auf eindringliche Weise Themen
wie Kolonialismus, Frauenfeindlichkeit und Geschichtsschreibung
zu reflektieren. Der mit einer diskontinuierlichen Erzählweise
operierende Film vereint dokumentarische mit fiktionalen
Elementen und ist Teil des Langzeitprojekts „Alien Encounters“,
in dem die Künstlerin sich mit Hygienediskursen auseinandersetzt.
Die Präsentation wird durch weitere Objekte ergänzt.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

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Installationsansicht, Rana Hamadeh, The State, The Villains, The Colonial, 2016. Bedrucktes Plexiglas, Holz, Courtesy der Künstlerin, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016

Rana Hamadeh, Installationsansicht, mit Elementen der Bühnenbildgestaltung, Bedrucktes Plexiglas, Holz, Courtesy der Künstlerin, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016. Foto: Peter Hinschläger

Rana Hamadeh, The Sleepwalkers, Filmstill, Leopold-Hoesch-Museum, 2016

Filmstill, Rana Hamadeh, The Sleepwalkers, 2016, Digitaler Film, 30’30’’, Courtesy der Künstlerin

Robert Elfgen. Strandspaziergang
Stipendiat der Günther-Peill-Stiftung 2014–2016

Robert Elfgen (*1972 Wesseling am Rhein) verarbeitet Fundstücke
in gemäldehaften Objekten und Installationen. Die Materialien
für seine Arbeiten liest er teils im Alltag auf, teils entstammen
sie einem aufgelösten Kloster nahe seines Wohnortes.
Neu kombiniert und partiell verfremdet erfahren die Objekte
eine ästhetische Transformation. Landschaftsmotive, Fauna und
figürliche Szenen beherrschen Elfgens symbolhaltigen Bildkosmos,
den stets ein Funken romantischer Ironie durchzieht.
Die Ausstellung wird während der Laufzeit durch den Künstler
modifiziert – Konsequenz einer künstlerischen Praxis, die sich
einem Umherstreifen, Sammeln und Improvisieren verdankt.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

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Installationsansicht, Robert Elfgen, Honey Money Man,  Verschiedene Materialien. Courtesy der Künstler, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016

Installationsansicht, Robert Elfgen, Honey Money Man, Verschiedene Materialien. Courtesy der Künstler, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016. Foto: Peter Hinschläger

Installationsansicht, Robert Elfgen, Strandspaziergang, Leopold-Hoesch-Museum, 2016. Foto: Peter HinschlägerInstallationsansicht, Robert Elfgen, Strandspaziergang, 2016, Verschiedene Materialien. Courtesy der Künstler, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum

Installationsansicht, Robert Elfgen, Strandspaziergang, 2016, Verschiedene Materialien. Courtesy der Künstler, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016. Foto: Peter Hinschläger

Ernst Wilhelm Nay – Farbkompositionen

 Carola Peill (1907–1992) und Günther Peill (1908–1974)
gelten als signifikante Kunstsammler und Mäzene Dürens.
Die Ausstellung zeigt Werke des Malers und Graphikers Ernst
Wilhelm Nay (1902–1968), mit dem das Sammlerpaar eng
befreundet gewesen ist. 1947 erwarben Günther und Carola
Peill die erste Arbeit des für die Kunst der Nachkriegszeit
bedeutenden Künstlers. Durch diese Freundschaft entstand
in zwanzig Jahren eine umfangreiche Sammlung an Farbkompositionen
in Aquarell, Gouache und Öl aus allen Schaffensphasen.
Ein ausgewähltes Konvolut wird den Besuchern im
Peill-Forum präsentiert.

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Ausstellungsansicht, Ernst Wilhelm Nay. Farbkompositionen,  Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016 © Elisabeth Nay-Scheibler, Köln / VG Bild-Kunst, Bonn 2016. Foto: Peter Hinschläger

Ausstellungsansicht, Ernst Wilhelm Nay. Farbkompositionen, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016 © Elisabeth Nay-Scheibler, Köln / VG Bild-Kunst, Bonn 2016. Foto: Peter Hinschläger

Installationsansicht, Ernst Wilhelm Nay, Farbkompositionen, Leopold-Hoesch-Museum 2016. Foto: Peter Hinschläger

Installationsansicht, Ernst Wilhelm Nay, Farbkompositionen, Leopold-Hoesch-Museum 2016 © Elisabeth Nay-Scheibler, Köln / VG Bild-Kunst, Bonn 2016. Foto: Peter Hinschläger

Günther-Peill-Stiftung 1986–2016

Seit ihrer Gründung im Jahr 1986 fördert die Günther-Peill-
Stiftung internationale Gegenwartskunst am Leopold-Hoesch-
Museum & Papiermuseum Düren. Sie trägt damit wesentlich
zu den Ausstellungsaktivitäten des Hauses bei. Darüber hinaus
initiierte die Günther-Peill-Stiftung die Realisierung des
Neubaus, des Peill-Forums, das den historischen Museumsbau
komplettiert und im Jahr 2010 eröffnet wurde.
Gegründet von Carola Peill im Gedenken an ihren Mann, widmet
sich die Stiftung der Vergabe von Künstlerstipendien und
seit 1996 auch von einem Preis an eine etablierte Position
der zeitgenössischen Kunst.
Die umfassende Jubiläumsausstellung würdigt mit Werken die
41 Künstlerinnen und Künstler, die durch Arbeiten im Sammlungsbestand
vertreten sind, u.a. Silke Leverkühne, Gregor
Schneider, Michael Sailstorfer, Saâdane Afif und
Andreas Fischer.

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Ausstellungsansicht, Ernst Wilhelm Nay. Farbkompositionen,  Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016 © Elisabeth Nay-Scheibler, Köln / VG Bild-Kunst, Bonn 2016. Foto: Peter Hinschläger

Ausstellungsansicht, Ernst Wilhelm Nay. Farbkompositionen, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, 2016 © Elisabeth Nay-Scheibler, Köln / VG Bild-Kunst, Bonn 2016. Foto: Peter Hinschläger

Installationsansicht, Günther-Peill-Stiftung 1986–2016, Leopold-Hoesch-Museum 2016

Installationsansicht, Günther-Peill-Stiftung 1986–2016. v.l.n.r.: Volker Saul, Ohne Titel, 2002, Acryl auf MDF © VG Bild-Kunst, Bonn 2016; Bertram Jesdinsky: Meine kleine Welt, 1985, Acryl auf Leinwand; Giraffe, 1988, Wellpappe, Acrylfarbe, Epoxydharz © VG Bild-Kunst, Bonn 2016; Martin Assig, Lothar, 1996/97, Enkaustik und Tempera auf Holz © VG Bild-Kunst, Bonn 2016; Gerd Borkelmann, Ohne Titel, 1988, 12 Blätter Mischtechnik auf Papier © VG Bild-Kunst, Bonn 2016. Fotos: Peter Hinschläger

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