Über uns
Info
Ausstellungen
Kalender
Kunstvermittlung
Presse
Shop / Cafe
Papiermuseum

Figure on Display. Stephan Balkenhol & Jeff Wall
6.12.2015 - 21.2.2016

Wall Balkenhol

Jeff Wall, Young man wet with rain, 2011, Courtesy der Künstler und Marian Goodman Gallery. Stephan Balkenhol, Frieda, 2015, Privatsammlung Düsseldorf

Basierend auf einem kunsthistorischen Katalogbeitrag aus dem Jahr 1988, verfasst von dem Kanadier Jeff Wall (*1946) anlässlich einer Einzelausstellung von Stephan Balkenhol (*1957), thematisiert die erstmalige Gegenüberstellung der bildhauerischen Arbeiten Stephan Balkenhols und der Großbilddias Jeff Walls die Frage nach dem dialektischen Verhältnis von Identifikation und referenzieller Distanz bei der Erzeugung von bildnerischer Wirklichkeit. Stephan Balkenhol gehört als Schüler von Ulrich Rückriem zur ersten Nachkriegsgeneration von Bildhauern, die einen figurativen Werkansatz verfolgen. Seine farbig gefassten Holzplastiken erzeugen Verbindlichkeit durch die Offenlegung der ihnen zugrunde liegenden gestalterischen Prinzipien, gleichzeitig entziehen sie sich der Zuordnung zu einem spezifischen, identifizierbaren Kontext. Auch Jeff Wall, dessen Leuchtkästen ebenfalls einem gegenständlichen Bildverständnis verpflichtet sind, knüpft mit seinen Straßen- und Innenraumszenen an das kollektive Bildgedächtnis an, belässt ihnen dabei aber eine geheimnisvolle Rätselhaftigkeit, die den Betrachter zum Komplizen der künstlerischen Beobachtung macht. Damit repräsentieren beide Positionen die Integration von Medium, Inhalt und Werkaussage und vermitteln auf anschauliche Art und Weise deren ihnen innewohnende gegenseitige Bedingtheit.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in Deutsch / Englisch im Distanz Verlag Berlin.

Mit einem Text von Felix Krämer und einem Gespräch von Jörg Johnen mit Stephan Balkenhol und Jeff Wall.

Nach oben

Jan Kubíček. Ein Prager Konstruktivist
6.12.2015 - 21.2.2016

Kubicek

Ausstellungsansicht

Jan Kubíček (1927–2013) gehört zu den herausragenden Künstlern der konstruktiv-konkreten Kunst in Prag, wie jüngere monographische Ausstellungen in der Galerie Hlavního Města Prahy und dem Angermuseum Erfurt beleuchten. Das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren legt den Schwerpunkt auf sein konstruktivistisches Hauptwerk. In den ersten Phasen seiner konstruktivistischen Malerei verwendete er geometrische Figurationen wie Kreis, Dreieck und farbige Streifen, mit dem Buchstaben L, den er systematisch grafisch untersuchte, beginnt seine konstruktivistische Phase. Gefolgt von Strukturuntersuchungen zum Quadrat v.a. in den Farben Rot und Blau sowie Schwarz und Weiß. Anlässlich dieser Ausstellung erfolgte eine großzügige Schenkung zweier Hauptwerke an die Hubertus Schoeller Stiftung durch die Tochter des Künstlers Kateřina Kubíčková-Zvelebilová.

Nach oben

Hoesch Talents – Eine Ausstellung der Werkloge
6.12.2015 - 21.2.2016

hoeschtalents

Ausstellungsansicht

Hoesch Talents – Eine Ausstellung der Werkloge

Die Werkloge, Raum für Kunstvermittlung, präsentiert künstlerische Arbeiten von Kindern und Jugendlichen aus Workshops und Aktionen des Jahres 2015. Die jungen Kreativen orientieren sich an den Werken aus der Sammlung des Leopold-Hoesch-Museums & Papiermuseums Düren und an den vielfältigen Sonderausstellungen. Ein besonderes Highlight der diesjährigen Präsentation ist ein Ausstellungskonzept von Jugendlichen, welches innerhalb des Workshops „Kulturrucksack NRW Düren“ in Zusammenarbeit mit den Künstlern Volker Saul und Bastian Hoffmann in einem einwöchigen Sommerferienkurs entstanden ist. Außerdem zeigen wir Arbeiten von SchülerInnen der Heinrich-Böll- Gesamtschule, die im Rahmen des 6. Dürener Orgelherbstes mit dem Künstler Arjan Stockhausen gestaltet wurden. Besondere Aufmerksamkeit gebührt den Architektur-Modellen zum „Neuen Papiermuseum Düren“, die anlässlich des Weltkindertagfestes 2015 auf dem Papiermachermarkt im Papiermuseum Düren von Kindern im Alter von vier bis fünfzehn Jahren kreiert wurden.

Nach oben

 Drucken © Stadt Düren