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4. 9. – 20.11. 2016
Jubiläumsausstellung Günther-Peill-Stiftung 1986–2016 
Preisträgerin und Stipendiaten der Günther-Peill-Stiftung 2014-2016:
Haris Epaminonda. VOL.XVIII
Robert Elfgen. STRANDSPAZIERGANG
Rana Hamadeh. THE SLEEPWALKERS
Haris Epaminonda. VOL.XVIII
Preisträgerin der Günther-Peill-Stiftung 2014 – 2016  
Das zentrale künstlerische Verfahren von Haris Epaminonda (*1980 in Nikosia, Zypern) stellt die Collage dar. Durch das präzise Arrangement ausgewählter Objekte und Bildmedien schafft sie atmosphärische Rauminstallationen, die neue Verbindungen zwischen zeitlich und geografisch entfernten Räumen herstellen. Dabei bedient sie sich häufig der Verwendung von Readymades, die unterschiedlichen Kontexten entstammen und in der Kombination ein weites Feld an Assoziationsmöglichkeiten eröffnen. Ihre poetisch-reduzierten Arbeiten umkreisen auf subtile Weise Themenkomplexe wie Natur- und Kulturgeschichte, Präsenz und Absenz, Dauer und Momenthaftigkeit.
Robert Elfgen. STRANDSPAZIERGANG
Stipendiat der Günther-Peill-Stiftung 2014 – 2016 
Robert Elfgen (*1972 in Wesseling am Rhein) verarbeitet Fundstücke in gemäldehaften Objekten und Installationen. Die Materialien für seine Arbeiten liest er teils am Wegesrand auf, teils entstammen sie einem aufgelösten Kloster nahe seines Wohnortes. Neu kombiniert und partiell verfremdet erfahren die Objekte eine ästhetische Transformation. Landschaftsmotive, Fauna und figürliche Szenen beherrschen Elfgens symbolhaltigen Bildkosmos, den stets ein Funken romantischer Ironie durchzieht. Die Ausstellung wird während der Laufzeit durch den Künstler modifiziert – Konsequenz einer künstlerischen Praxis, die sich einem Umherstreifen, Sammeln und Improvisieren verdankt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. 
Rana Hamadeh. THE SLEEPWALKERS
Stipendiatin der Günther-Peill-Stiftung 2014 – 2016 
Rana Hamadehs (*1980 Beirut, Libanon) Arbeit basiert auf historischen Recherchen, die sie in Performances, Filmen und bühnenhaften Installationen verarbeitet. Ihr Film „The Sleepwalkers“ nutzt einen Kriminalfall aus dem Ägypten der 1920er Jahre als Ausgangspunkt, um auf eindringliche Weise Themen wie Kolonialismus, Frauenfeindlichkeit und Geschichtsschreibung zu reflektieren. Der mit einer diskontinuierlichen Erzählweise operierende Film vereint dokumentarische mit fiktionalen Elementen und ist Teil des Langzeitprojekts „Alien Encounters“, in dem die Künstlerin sich mit Hygienediskursen auseinandersetzt. Die Präsentation wird durch weitere Objekte ergänzt.
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