Über uns
Info
Ausstellungen
Kalender
Werkloge
Presse
Shop / Cafe
Papiermuseum
Leitseite > Deutsch > Ausstellungen > Vorschau

Kommende Ausstellungen

Heijo Hangen. Malerei
16.7. – 10.9.2017

Der Künstler Heijo Hangen (*1927) ist einer der bekanntesten Vertreter des Konstuktivismus in Deutschland. Anlässlich seines 90. Geburtstags plant das Leopold-Hoesch-Museums & Papiermuseum Düren gemeinsam mit der gisela + heijo hangen stiftung und der am Haus ansässigen Hubertus Schoeller Stiftung für Konkrete Kunst eine große retrospektive Ausstellung für den Sommer 2017.

Kuratiert wird die Ausstellung von Hans-Peter Riese, Experte für Konkrete Kunst in Deutschland.

Heijo Hangen anlässlich der Eröffnung von "Sammlung Hangen. Ein Blatt für Gisela", 14.6.2015. Foto: Peter Hinschläger
Heijo Hangen anlässlich der Eröffnung von "Sammlung Hangen. Ein Blatt für Gisela", 14.6.2015. Foto: Peter Hinschläger

Impuls Paris - Egon Karl Nicolaus
16.7. – 10.9.2017

Im Paris der 1960er Jahre traf Egon Karl Nicolaus (1928, Hamburg – 1988, Köln), bis dahin ein Vertreter der konstruktivistischen Malerei, auf Tachismus und Informel. Schnell schlugen sich diese Tendenzen auch in seinen Arbeiten nieder. 1965 erschienen dann die ersten Zahlen in seinen Bildern, welche sich in den nächsten Jahren zum zentralen Motiv herausbildeten. Besann sich Nicolaus in den 1970ern wieder seiner konstruktivistischen Anfänge, so blieb die Zahl das Thema seiner Werke, auch als sein Pinselstrich in den 1980er Jahren wieder freier, breiter und gestischer wurde. Anhand einer Auswahl von überwiegend Papierarbeiten seiner Pariser Zeit wird der Weg des Künstlers sichtbar gemacht.

In Kooperation mit der Egon Karl Nicolaus Stiftung, Köln. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kehrer Verlag.



Egon Karl Nicolaus, ohne Titel, 1984. Foto: Maurice Cox, Köln
Egon Karl Nicolaus, ohne Titel, 1984. Foto: Maurice Cox, Köln

Tom Früchtl. lowfidelity
24.9. – 26.11.2017

Der Dahlmann Preis wird im Zweijahres-Rhythmus von dem Hamburger Mediziner Prof. Dr. Nicolaus Dahlmann ausgelobt. Mit ihm sollen vielversprechende, junge Künstlerinnen und Künstler gefördert werden. Der Preis in Höhe von 5.000,00 € wird in diesem Jahr an den 1966 in München geborenen Künstler Tom Früchtl vergeben, der heute in Berlin lebt und arbeitet.  

Tom Früchtl schafft mittels Übermalungen sogenannte „Gemäldeobjekte“, eine Art von Trompes l’Oeil Malerei, die mit der Darstellung von Realität spielen. Seine Malerei imitiert Objekte, deren Farben und Strukturen so hypergenau sind, dass die malerischen Komponenten erst bei genauem Hingucken wahrnehmbar werden. Oft sind die Sujets alltägliche Fundstücke aus seinem Atelier oder vom Weg dorthin, die zu „Gemäldeobjekten“ werden und Fragen nach Wirklichkeit, Illusionismus und Wahrnehmung aufwerfen.

Tom Früchtl, against # 1, 2017, 260 x 317, Öl auf Pappe © VG Bild-Kunst Bonn, 2017
Tom Fruechtl, against # 1, 2017, 260 x 317, Öl auf Pappe
 Drucken © Stadt Düren