Silke Leverkühne.
grüne Erde an Berg blau
9. Juni - 18. August 2013
Silke Leverkühne (*1953) gehört einer Malergeneration an, die mit dem Aufbruch der Malerei zu Beginn der 1980er Jahre einen Gegenpol bildet zu konzeptuellen Positionen in derKunst. Silke Leverkühne versteht ihre Arbeit als Untersuchung von Wahrnehmung und deren Umsetzung in eine spezifische Bildsprache. Nach einem Studienaufenthalt in Italien, der ihr ausgeprägtes Interesse für die Technik der Temperamalerei begründete, nahm sie unter anderem an der wegweisenden Ausstellung „Von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst in Düsseldorf“ teil und war 1987 bis 1989 Stipendiatin der Günther-Peill-Stiftung. Die Ausstellung im Leopold-Hoesch-Museum gibt einen repräsentativen Überblick über das gegenwärtige Schaffen der Künstlerin. Neue Arbeiten werden dabei einer exemplarischen Auswahl aus früheren Werkserien gegenübergestellt und um Zeichnungen und Fotografien ergänzt, die für das konstruktive Vorgehen der Künstlerin beim Bau ihrer Bilder von wesentlicher Bedeutung sind.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Die Kunst der Schausteller. 375 Jahre Annakirmes
9. Juni - 18. August 2013
Zum 375jährigen Bestehen der Annakirmes in Düren zeigt das Leopold-Hoesch-Museum historische Objekte und Requisiten des Schaustellergewerbes und gibt damit Einblick in die Entwicklung dieses Traditionsjahrmarkts, der für Düren und die Region von herausragender kultureller Bedeutung ist. Neben mechanischen Instrumenten und typischen Dekorationen werden vom 28. Juni bis zum 7. Juli 2013 auf dem Vorplatz des Museums historische Karussells, Stände und eine Drehorgel betrieben werden. Damit wird der neu gestaltete Platz erstmals umfassend für die Ausstellungstätigkeit des Museums genutzt.
Weitere Informationen unter: www.annakirmes.de
Maskeraden. Zeichnungen, Aquarelle und Künstlerbücher von Hans Beckers
9. Juni - 18. August 2013
Im Jahr 1952 wurde das Leopold-Hoesch-Museum mit der Ausstellung “Von Macke bis Menzel. Meisterzeichnungen aus der Sammlung Beckers” wiedereröffnet. Mit einem Schwerpunkt in der Kunst der Klassischen Moderne setzen die Werke bis heute wertvolle Akzente im Bestand des Leopold-Hoesch-Museums. Mit geschultem Blick trug der selbst als Künstler tätige Hans Beckers (1898–1951) eine exzeptionelle Sammlung zusammen. In seinem eigenen künstlerischen Schaffen widmete er sich immer wieder dem Künstlerthema Zirkus und Artistenleben. Zahlreiche Selbstbildnisse zeigen ihn als melancholischen Clown.
Carl Schneiders. Die Welt an sich.
9. Juni - 18. August 2013
Der Aachener Künstler Carl Schneiders (1905–1976), Meisterschüler von Karl Hofer, steht in einer Malereitradition, die zur Abstraktion neigt, ohne ihr gegenständliches Thema gänzlich aufzugeben. Seine Figurenbilder, Stillleben und Landschaften sind bühnenhafte Form- und Farbmodulationen. Das Leopold-Hoesch-Museum widmet dem Künstler eine konzentrierte Werkschau aus den Beständen des Aachener Familiennachlasses.
Von Lucas Cranach bis Wilhelm Trübner
Meisterwerke der Anhaltischen Gemäldegalerie / Dessau
8. September - 24. November 2013
Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau beherbergt im Schloß Georgium, seit 1996 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Dessau-Wörlitzer Gartenreich, eine der größten Sammlungen altmeisterlicher Gemälde in Sachsen-Anhalt. Eine Auswahl von rund 100 Meisterwerken der deutschen und niederländischen Malerei vom 15. bis zum 19. Jahrhundert ist sanierungsbedingt seit Beginn des Jahres 2013 auf Reisen. Auf ihrer Tournee durch drei deutsche Städte machen Werke herausragender Meister wie Lucas Cranach d. Ä., Pieter Breughel d. J., Salomon van Ruysdael, Jacob P. Hackert oder Johann H. Tischbein an ihrem westlichsten Ausstellungsort in Düren ein letztes Mal Station.
Die Ausstellung vereint Porträts, Genrestücke und Landschaftsgemälde aus Deutschland und den Niederlanden, macht die unterschiedlichen Auffassungen des Menschen und der Landschaft von der Renaissance bis zur beginnenden Moderne anschaulich und gewährt einen Einblick in das Verhältnis vergangener Generationen zu ihrer Lebenswelt. Für das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren, das sich als Ort moderner Kunst und kultureller Kommunikation versteht, bietet die Schau unter anderem – auch im Bewusstsein der unmittelbaren Nachbarschaft zu den Niederlanden – eine einmalige Chance, die eigene Sammlung auf ihre regionalen, mentalitäts- und kunstgeschichtlichen Wurzeln hin zu befragen.

