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Papiermuseum
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Bitte beachten Sie:

- das Papiermuseum ist derzeit wegen Umbau geschlossen

- die Wiedereröffnung ist für die 2. Jahreshälfte 2017 geplant

Please note:

- the paper museum is currently closed for renovation

- the reopening is planned for the 2nd half of 2017

S'il vous plaît noter :

- Le musée du papier est actuellement fermé pour rénovation

- La réouverture est prévue pour le 2ème semestre 2017

Papiermuseum Düren

Im Papiermuseum Düren werden sowohl die traditionell-handwerkliche als auch die modern-industrielle Form der Papierherstellung präsentiert.
Besucher erleben anschaulich den Weg über das Papyrus und Pergament bis zum Material Papier, wie wir es kennen. Papier, Karton und Pappe werden in ihrer Bedeutung für die Kulturgeschichte und unseren Alltag an Hand unterschiedlichster Informationsstationen erfahrbar.
Ein besonderes Erlebnis ist das Papierschöpfen jeden Sonntag von 13 - 17 Uhr.

Leopold-Hoesch-Museum, Peill-Forum Peter Kulka, Papiermuseum Düren, Foto: Peter Hinschläger
PM 2010

Architektur

Das Thema Papier ist spannend, vielfältig und eng mit der Stadt Düren verbunden. Klare Gründe für den hohen Bekanntheitsgrad des Museums. Dennoch präsentiert sich das Haus bisher deutlich unter seinen Möglichkeiten. Um dem heutigen Museumsstandard gerecht zu werden, ist eine bauliche und inhaltliche Veränderung notwendig.

Geplant seitens des Architekturbüros Klaus Hollenbeck Architekten sind eine umfassende Sanierung des Bestandes und dessen Erweiterung. Die architektonischen Schwerpunkte liegen im Anbau, der Attraktivierung der Außenfassade, der neuen Raum- und Energiekonzeption sowie kompletter Barrierefreiheit. Die Architektur wird in ihrem äußeren Erscheinungsbild zu einer Gesamtskulptur geformt. Die Dauerausstellung wird sowohl im Kern als auch in ihrer Gestalt vollständig überarbeitet.

Bestand und Neubau werden über eine neue Fassade miteinander verbunden. Es entsteht das Gesamtbild eines komplett neuen Museums. Die umlaufende Fuge des Gebäudes betont die Leichtigkeit des Werkstoffes Papier. Faltung, Wasserzeichen und Prägung sind die drei Archetypen des Papiers, die für die Architektur verwendet werden. Die Fassade wird gefaltet, Wasserzeichen werden in Form von Fensterausfräsungen abgebildet, die Museumsbeschriftung wird auf die Außenwand geprägt. Die gesamte Fläche wird vergrößert, ein optimaler Rundgang für die Ausstellungsdramaturgie geschaffen. Der Erweiterungsbau formt einen neuen, angemessenen Museumseingang. Ein möglicher Museumsgarten erweitert das Museum in den Innenhof.

Durch die Erweiterung rückt das Papiermuseum Düren näher an das Leopold- Hoesch- Museum und verbindet auf diese Weise beide Museen miteinander.

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Konzept

2015 feiert das Papiermuseum Düren sein 25jähriges Jubiläum und die Papierindustrie 625 Jahre Papierherstellung in Deutschland. Seit 1990 ist das Papiermuseum Düren eine etablierte und euregional bekannte Bildungseinrichtung und genießt hohe Akzeptanz in Fachkreisen. Dieses Ereignis machen wir uns zu Nutze und unterziehen das Papiermuseum Düren einer gründlichen Revision.

Die einmalige Dualität des Leopold-Hoesch-Museums und Papiermuseums Düren soll bei diesem Vorhaben Modellcharakter für eine zukunftsfähige Museumsarbeit erhalten.

Geplant ist:

- Neuunterbringung der papiergeschichtlichen Sammlung, u.a. der Wasserzeichensammlung (ca. 35.000 Blatt)

- Die Sanierung des Bestandsgebäudes

- Errichtung eines Erweiterungsbaus mit multifunktionalem Eingangsbereich

- Erweiterung der Museumsfläche von 500qm auf 900qm durch Zweigeschossigkeit

- Neustrukturierung der Dauerausstellung

- Einrichtung einer Blinden- und Kinderspur

- Erarbeitung eines neuen Vermittlungskonzeptes

- Entwicklung unterschiedlicher Veranstaltungsformate

- Integration eines Buchkompetenzzentrums

- Bereicherung durch einen Eventsbereich mit Café, Papiershop und Museumsgarten

Installation

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