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Alex Müller. Cassiopeia und der Alberich

4. Dezember 2011 - 19. Februar 2012

Die in Berlin lebende Künstlerin Alex Müller (*1971 in Düren) ist im Altbau des Leopold-Hoesch-Museums mit der Ausstellung „Cassiopeia und der Alberich“ vertreten. Der Titel mutet nach einer sagenhaften Erzählung an und ist in jeder Hinsicht Programm: Müller kombiniert allgemeines mit privatem Wissen und verweigert sich bewusst einer eindeutigen Botschaft. Ihre künstlerische Arbeitsweise umfasst den gesamten Prozess – von der Materialentdeckung über dessen Zusammenstellung bis zur Überarbeitung mit Zeichnung, Malerei, „Beschriftung“. Sie findet ausrangierte Gegenstände (Stoffe, Besteck, Leiter, Koffer, Papiere usw.) und verbindet sie mit einem Zeichen- und Figurenreigen aus der Welt überlieferter Geschichten und Bilder sowie ihren Weggefährten. Da wären fiktive und reale Personen, bekannt oder befreundet, sowie künstlerische Vorbilder, die sie sich durch intensive Beschäftigung zu Vertrauten gemacht hat. Objekte, Fundstücke und Erinnerungen durchlaufen auf diese Weise einen ständigen Kreislauf, kommen immer wieder zum Einsatz und stellen untereinander neue Zusammenhänge her – Müller bewahrt sie wie Kostbarkeiten. Durch ihre formale und farbliche Stimmigkeit sowie den Einsatz natürlicher Materialien wie Äpfel, Mohn und Erbsen gelingt es ihr, eine Welt zu schaffen, die den Beobachter zum Aufspüren einzelner Elemente, materieller Beschaffenheit und Konnotation führt. Dabei liegt die Aussage in der Substanz und bleibt dennoch verborgen: Eine grüne „Tarnkappe“ (ver)birgt den Alberich sowie ein flächendeckendes Erbsenrelief die Cassiopeia.     

Installationansicht

Installationansicht

Das Buch zur Ausstellung

Das Buch zur Ausstellung ist jetzt  im Distanz Verlag erschienen und in unserem Museumsshop für 19,- € zu erwerben.

Alex Müller

 Drucken © Stadt Düren