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Zefrey Throwell. Sucked Up in the Devil's Bed

Zefrey Throwell (*1975) beschäftigt sich mit den sozialen und individuellen Folgen des Drogenmissbrauchs. Hierbei greift er auf persönliche Erfahrungen zurück: Sein lebenslang drogenabhängiger Vater starb 2006 an einer Überdosis. Dessen Antlitz formt er in der anrührenden Serie At Last...rest, 2012, in welcher er Porträts seines Vaters aus verschiedenen Phasen seines Lebens versammelt, nach. Dadurch gerät sie sowohl zur dringenden Mahnung vor dem Drogenmissbrauch als auch zur eindrücklichen Erinnerung an den Vater. Den Prozess des steten Verfalls von Physis und Psyche eines Abhängigen veranschaulicht Throwell, indem er mittels einer Leuchtkraft vom 1.000 Watt-Glühbirnen figürliche Abbilder auf dunkles Papier brennt.

 

Zefrey Throwell, Douglas Throwell #5, 2012

Zefrey Throwell, Douglas Throwell #5, 2012

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