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Impuls Paris. Egon Karl Nicolaus
16.7. – 10.9.2017

Egon Karl Nicolaus (1928, Hamburg – 1988, Köln) zählt zu jenen deutschen Nachkriegskünstlern im Westen, die sich früh der Kunstszene in Paris zugewandt und ihr Leben und Werk der Avantgarde gewidmet haben. Im Paris der 1960er Jahre traf Egon Karl Nicolaus, Schüler von Willi Baumeister, bis dahin ein Vertreter der konstruktivistischen Malerei, auf Tachismus und Informel. Schnell schlugen sich diese Tendenzen auch in seinen Arbeiten nieder. In der ersten Hälfte der 1960er Jahre erschienen dann die ersten Zahlen in seinen Bildern, welche sich in den nächsten Jahren zum zentralen Motiv herausbildeten. Besann sich Nicolaus in den 1970ern wieder seiner konstruktivistischen Anfänge, so blieb die Zahl das Thema seiner Werke, auch als sein Pinselstrich in den 1980er Jahren wieder freier, breiter und gestischer wurde. Anhand von 66 Werken, hauptsächlich Papierarbeiten und einigen Gemälden seiner Pariser Zeit wird der Weg des Künstlers sichtbar gemacht.

In Kooperation mit der Egon Karl Nicolaus Stiftung, Köln. Anlässlich der Ausstellung gibt die Egon Karl Nicolaus Stiftung im Kehrer Verlag einen Katalog heraus.

www.egon-karl-nicolaus.de

Ausstellungseröffnung "Impuls Paris. Egon Karl Nicolaus", Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren. Fotos: Peter Hinschläger

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