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„Hoesch-Talents“ – eine Ausstellung der besonderen Art im Leopold-Hoesch-Museum

Düren, den 05.12.18

Düren. Die Werk¬loge, Raum für Kunst¬ver¬mitt¬lung des Leopold-Hoesch-Museum & Papiermusem der Stadt Düren, prä¬sen¬tiert unter der Bezeichnung „Hoesch Talents“ vom 9. Dezember 2018 bis zum 10. März 2019 künst¬le¬ri¬sche Arbei¬ten von Kindern, Jugend¬lichen und Erwachsenen, die 2018 in Work¬shops und Aktio¬nen der Werkloge entstanden sind.

Flüchtlingskinder aus Düren haben gemeinsam mit Künstler Tom Früchtl diese Ameisenkönigin gestaltet, die in der Ausstellung „Hoesch Talents“ gezeigt wird. Foto: Stadt Düren/mah

Flüchtlingskinder aus Düren haben gemeinsam mit Künstler Tom Früchtl diese Ameisenkönigin gestaltet, die in der Ausstellung „Hoesch Talents“ gezeigt wird. Foto: Stadt Düren/mah

Projekte, die mit städtischen und regionalen Partnern realisiert werden konnten, werden integriert und neben den aktuellen Sonderausstellungen des Hauses auf einer Fläche von 500 qm gezeigt.

Im Rückblick auf die Ausstellung der Künstlerin und Gewinnerin des Kunstpreises des Kreises Düren 2017, Claudia Kallscheuer, im Leopold-Hoesch-Museum Düren, lud die Werkloge  Kinder und Jugendliche zwischen 10 – 14 Jahren zu einem vertiefenden Künstler-Workshop im Rahmen des Kulturrucksacks NRW ein. Inspiriert von den Kunstwerken der Künstlerin, die vornehmlich mit Nadel und Faden arbeitet, haben die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops gemeinsam mit Künstlerin Claudia Kallscheuer und Jeannine Bruno von der Werkloge eigene Objekte, Stoffcollagen und Zeichnungen gestaltet. Was dabei entstand, ist teilweise in „Hoesch Talents“ zu sehen.

Claudia Kallscheuer bot auch einen Workshop für Erwachsene an: „Mit Nadel und Faden - Atelier für inklusive Kultur“. Im Atelier entstanden unter der Anleitung der Künstlerin aus verschiedenen Materialien Arbeiten, die im Kontext von Kunst und Textil stehen. Die Kulturtechnik des Nähens bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein breites Experimentierfeld, um Nessel, Papier oder andere Bildträger zu textilen Materialien in Bezug zu setzten und individuell zu interpretieren. 

Einiges davon wird in der Ausstellung präsentiert, ebenso wie Werke, die im wöchentlichen Workshop „Malspezialisten“ unter der künstlerischen Leitung von Britta Rodenkirchen entstanden sind. Ausgehend von Entdeckungen im Leopold-Hoesch-Museum setzten sich die jungen „Malspezialisten“ mit unterschiedlichen Themen, wie dem Expressionismus, dem Impressionismus, der zeitgenössischen Kunst  sowie Kunst-Techniken auseinander. Die Beschäftigung mit den Originalen des Museums ermöglicht den Kindern und Jugendlichen eine unmittelbare und nachhaltige Wissensvermittlung der Kunstgeschichte. 

Im neugestalteten und neukonzipierten Papiermuseum fanden seit der Wiedereröffnung im September zahlreiche Workshops statt. „Experiment Handschrift“ überschreibt die Gestalterin Annett Wurm aus Düren ihr Angebot an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mit dem sie auf vielfältige Weise dazu ermutigt, mit der Hand zu schreiben und damit „den Zeichen, Buchstaben und Wörtern einen einzigartigen und individuellen Ausdruck zu geben.“ 

Ein ganz besonderes Projekt, gefördert von der Entsorgungsgesellschaft mbH aus Viersen,  hat der in Berlin lebende Künstler Tom Früchtl mit Flüchtlingskindern aus Düren, die bereits im werkHaus 5 der LVR-Klinik Düren kreativ tätig waren, verwirklicht. Tom Früchtl, Träger des Dahlmann-Preises des Leopold-Hoesch-Museums 2017, hatte Kontakt zur LVR-Klinik geknüpft und dann gemeinsam mit den Kindern 2018 aus mit strahlend bunten Farben bemaltem Karton ein übergroßes Objekt „Die Ameisenkönigin“ geschaffen. Das Objekt wird mit Sicherheit ein Hingucker in der Ausstellung „Hoesch Talents“, die am Sonntag, 9. Dezember, um 12 Uhr, gleichzeitig mit der Ausstellung „Duktusinduziert“ von Thomas Arnolds eröffnet wird.

 

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