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Aktuelle Pressemitteilung

Ausstellungen der Günther-Peill-Stiftung

Preisträgerin 2018: Alice Creischer
Stipendiat*innen 2018 - 2020: Kasia Fudakowski und Pakui Hardware

Ausstellungsbanner mit Titel und Laufzeit

2. Mai – 8. August 2021
Pressevorbesichtigung nach Vereinbarumg.

Am Sonntag, den 02.05.2021, erscheint zum digitalen Auftakt der Ausstellungen der Günther-Peill-Stiftung ein Ausstellungsteaser auf dem YouTube-Kanal der Museen.

Auf Grundlage des neuen Infektionsschutzgesetztes bleiben das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

>Pressemitteilung.

Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren im November 2020 geschlossen

02.11.2020

Auf Grundlage der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 30. Oktober 2020 bleiben das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren wie alle städtischen Museen vom 2. bis 30. November 2020 geschlossen.

Alle Veranstaltungen von und in den Museen in diesem Zeitraum werden abgesagt und der Publikumsbetrieb eingestellt. Dies gilt auch für bereits gebuchte Veranstaltungen. In diesen Zeitraum fallen auch die „Lange Nacht der Museen“ am 7. November 2020 und das „Wochenende der Graphik“ am 15. November 2020.

In der Zwischenzeit halten wir digitale Angebote für Sie bereit: Auf dem neuen YouTube-Museumskanal stehen aufgezeichnete Museumsdialoge zum Streaming bereit. Auf der Website des Papiermuseums Düren können Nutzerinnen und Nutzer einen virtuellen Gang durch die Dauerausstellung machen.

Die aktuellen Informationen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Düren unter www.dueren.de sowie den Webseiten der Museen www.papiermuseum-dueren.de und www.leopoldhoeschmuseum.de.

Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen

24. September 2020 – 7. Februar 2021

Pressekonferenz: Dienstag, 22. September 2020, 11 Uhr

Eröffnung: Mittwoch, 23. September 2020, 19 Uhr*

Jeden Tag werden Milliarden Emojis über digitale Endgeräte versendet. Seit ihrer plattformübergreifenden Standardisierung 2009 entwickelten sich Emojis innerhalb weniger Jahre zu einem Phänomen digitaler Massenkommunikation. Sie haben den alltäglichen Umgang mit Piktogrammen, also Informationen, die über ein System von Bildern vermittelt werden, nachhaltig verändert. Die heute weit über 3000 standardisierten Emojis sind in den sozialen Netzwerken ständig präsent. Sie spiegeln die Sehnsucht nach einzigartigen Gefühlsäußerungen in einer hoch funktionalen, globalisierten Welt. Die Ausstellung "Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen" geht der Frage nach, mit welchen Überlegungen, Zielsetzungen und Hoffnungen die Entwicklung moderner Bildzeichensprachen einschließlich der Emojis verbunden ist. Auf welche Probleme ihrer Zeit reagieren sie jeweils? Erweitern sie unsere Ausdrucksmöglichkeiten oder schränken sie diese durch die Festlegung von Stereotypen ein?

Im Jahr 1925, zur Zeit des "Roten Wien", gründete der Nationalökonom Otto Neurath das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum Wien. Dort sollten volkswissenschaftliche Daten und Tatsachen auch denjenigen Menschen vermittelt werden, die nicht lesen konnten. Otto Neurath, seine Frau Marie Neurath, der Künstler Gerd Arntz und ihr Team entwickelten für diesen Zweck eine sogenannte "Bildpädagogik" - die Wiener Methode der Bildstatistik (später ISOTYPE - International System of TYpographic Picture Education). Ihre Entwürfe spiegeln das Spannungsfeld, in dem sich das Projekt bewegt: zwischen wissenschaftlichem Objektivitätsanspruch auf der einen Seite und freiem künstlerischen Ausdruck auf der anderen. Besonders deutlich wird dieser doppelte Ansatz im Vergleich zu der Arbeit von Otl Aicher. Dessen grafisches System für die Olympischen Sommerspiele 1972 in München setzt auf strenge Gestaltungsregeln und maximale Funktionalität. Eine emotional aufgeladene Bildsprache lehnt er nach der Erfahrung des Nationalsozialismus ab.

Auf Otl Aichers rationale Piktogrammatik wiederum reagieren Künstler*innen wie Warja Lavater, Pati Hill und Wolfgang Schmidt mit sehr viel spielerischen und intimeren Gegenentwürfen. Hinter jedem dieser Ansätze steckt eine Vorstellung davon, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und durch Zeichen beschreiben können. Gleichzeitig tragen die Zeichen aber auch die Ideale eines gesellschaftlichen Austauschs und Miteinanders in sich. Yukio Ota und Timothée Ingen-Housz belassen es nicht bei Piktogrammsystemen, sondern konstruieren Bildsprachen mit eigenen Grammatiken und erweiterbaren Zeichensätzen, die durch universelle Verständlichkeit für den globalen Austausch genutzt werden sollen. Das Spiel mit den Möglichkeiten und Mehrdeutigkeiten von Piktogrammen sowie die Kritik und Infragestellung derselben bestimmt auch heute den Umgang mit den vom Unicode-Konsortium freigegebenen und weltweit genutzten Emojis.

Ihre Wegbereiter*innen, wie beispielsweise Shigetaka Kurita, Autor eines der ersten Emoji-Sets von 1999, sind den weltweiten Nutzer*innen oft nicht bekannt. "Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen" stellt einige dieser Bildzeichen-Autor*innen vor, die sich wie Gerd Arntz dafür entschieden haben, große Teile ihrer Arbeitszeit nicht allein mit der Produktion von Kunst, sondern mit der Gestaltung von Kommunikation zu verbringen. Nur einige von ihnen hatten den Anspruch, mit ihren Piktogrammen universelle Verständigungshilfen zu entwickeln. Andere setzten von vornherein auf intimere Kommunikationsräume und individuelle, immer auch veränderbare Formen des Austauschs.

"Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen" ist ein Kooperationsprojekt mit dem Museum für Neue Kunst Freiburg. Dort wird die Ausstellung vom 27.03. bis zum 12.09.2021 zu sehen sein. Für die gute Zusammenarbeit möchten wir uns bei der Direktorin Christine Litz und der Kuratorin Isabel Herda herzlich bedanken. Danken möchten wir auch den Kurator*innen der Ausstellung Dr. Michaela Stoffels und Maxim Weirich, ebenso der Grafikerin Eva-Maria Offermann, die zusammen mit Maxim Weirich die Ausstellunggestaltung entwickelt hat. Ein großer Dank gilt auch der Ernst-von-Siemens-Kunststiftung und dem Landschaftsverband Rheinland, ohne deren großzügige Förderung der Katalog nicht hätte realisiert werden können, sowie dem Museumsverein Düren und der May + Spies GmbH, Düren, für die freundliche Unterstützung der Ausstellung. 

Gestalter*innen und Künstler*innen:

Otl Aicher, Moritz Appich / Jonas Grünwald / Bruno Jacoby, Gerd Arntz, Johannes Bergerhausen / Ilka Helmig, Karsten de Riese, Antje Ehmann / Harun Farocki, Juli Gudehus, Pati Hill, Heinrich Hoerle, Timothée Ingen-Housz, Shigetaka Kurita, Warja Lavater, Marie Neurath, Otto Neurath, Yukio Ota, Wolfgang Schmidt, Franz Wilhelm Seiwert, Lilian Stolk, Augustin Tschinkel, Edgar Walthert

Kurator*innen der Ausstellung:

Dr. Michaela Stoffels, Maxim Weirich, Anja Dorn

*Wichtiger Hinweis zur Eröffnung 

Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an der Eröffnung vorab telefonisch während der Öffnungszeiten der Museen unter 02421 252561 an. Unter Einhaltung der aktuellen Sicherheitsmaßnahmen können bis zu 40 Personen den Eröffnungsreden im Peill-Forum um 19 Uhr beiwohnen.

Die Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anrufe vergeben. Weitere 90 Personen können

sich darüber hinaus gleichzeitig im Museum aufhalten. Beim Eintreten werden die Kontaktdaten erfasst.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Partner und Förderer:

Logos Partner

Aktuelle Information zum Bildungs- und Vermittlungsangebot für den Zeitraum der Corona-Schutzverordnung

Das Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren freuen sich, dass die Vermittlungstätigkeit unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneschutzregeln und speziellen Sicherheitsmaßnahmen seit dem 1. Juni 2020 wiederaufgenommen werden konnte und ab dem 4. August 2020 erweitert werden kann.

Für Besucherinnen und Besucher gelten hierbei die allgemeingültigen Regeln zur Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus (Sars-CoV-2), wie das grundsätzliche Einhalten eines Abstands von 1,50 m zu anderen Personen und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu jeder Zeit in allen Räumen der Museen. Das Vermittlungspersonal darf während der Durchführung von Führungen und Workshops zur Verständlichkeit auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichten, sofern ein Abstand von 1,50 m sowie die allgemeinen Hygieneschutzregeln eingehalten werden.

Führungen, Workshops, Museumsdialoge und unsere Filme im Museum finden wieder statt. Eine Voranmeldung für öffentliche Veranstaltungen ist ab sofort nicht mehr notwendig. Die Teilnehmer*innenzahl ist bei allen Formaten begrenzt. Bei Kursen in der Werkstatt oder bestuhlten Veranstaltungen darf am Sitzplatz auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichtet werden, sofern die Einhaltung des Mindestabstands und eine ausreichende Belüftung gewährleistet sind.

Alle Formate und Änderungen ab dem 4. August 2020 im Überblick:

Öffentliche Führungen

Jeden ersten Sonntag im Monat bieten das Leopold-Hoesch-Museum um 15 Uhr und das Papiermuseum Düren um 14 Uhr eine öffentliche Führung für Privatpersonen an.

Nächste Termine:

Papiermuseum Düren: 14 - 15 Uhr, 6.9., 4.10., 1.11., 6.12.2020

Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl auf 15 Personen. Papierschöpfen ist zurzeit aufgrund der Hygieneregeln leider noch nicht möglich. Wir hoffen, das Papierschöpfen in Kürze wieder anbieten zu können.

Leopold-Hoesch-Museum: 15 - 16 Uhr, 6.9., 4.10., 1.11., 6.12.2020 Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl auf 20 Personen.

Familienführungen

Jeden dritten Sonntag im Monat bietet das Papiermuseum Düren eine öffentliche Familienführung für Privatpersonen an. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Das traditionelle Papierschöpfen, das die Familienführung gewöhnlich abrundet, ist zurzeit aufgrund der Hygienemaßnahmen leider noch nicht wieder möglich. Wir hoffen, das Papierschöpfen in Kürze wieder anbieten zu können.

Nächste Termine:

Papiermuseum Düren: 11:30 - 13 Uhr, 16.8., 20.9., 18.10., 15.11., 20.12.2020

Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl auf 15 Personen.

Private Führungen

Privatpersonen, Firmen, Institutionen, Vereine u.a. können wieder Führungen durch die aktuellen Ausstellungen und Sammlungspräsentationen buchen. Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl im Leopold-Hoesch-Museum auf 20 Personen und im Papiermuseum auf 15 Personen. Führungen von KiTas und Kindergärten können wir wieder anbieten. Es gilt eine Begrenzung der Gruppen auf 20 Kinder im Leopold-Hoesch-Museum und 15 Kinder im Papiermuseum. Für Kleinkinder ist kein Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben. Auch für Schulen und Berufskollegs bieten wir wieder Führungen und Workshops an. Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl im Leopold-Hoesch-Museum auf 20 Personen und im Papiermuseum auf 15 Personen.

Museumsdialoge

Die Anzahl der Teilnehmer*innenzahl bei unseren Museumsdialogen wird durch die jeweilige Raumgröße beschränkt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Tische und Stühle werden mit Abstand bereitgestellt und müssen entsprechend von den Besucher*innen genutzt werden. Auch Getränke sind wieder erhältlich.

Nächste Termine im Papiermuseum Düren:

· Museumsdialog mit Prof. Dr. Markus Biesalski, Donnerstag, 24. September 2020, 19 Uhr "Die Zukunft des Papiers" in der Jubiläumsreihe "30 Jahre Papiermuseum Düren"

· Museumsdialog mit Dr. Ulrike Surmann, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 19 Uhr zur Ausstellung "Holy Pictures - Andachtsbildchen als religiöse Volkskunst"

Golden Club

Die Teilnehmer*innenzahl wird auf maximal 15 Personen begrenzt. Kaffee und Kuchen werden auch wieder angeboten.

Nächste Termine: mittwochs, 15 - 17 Uhr, 26.8., 30.9., 28.10., 25.11.2020

Malspezialisten

Die Teilnehmer*innenzahl wird auf maximal 15 Personen pro Kurs und Termin begrenzt. Aufgrund der Raumgröße finden die Kurse in der Papierwerkstatt im Obergeschoss des Papiermuseums statt. Die neuen Kurse starten am 12. August 2020.

Club 125

Der Kurs findet in der Kunstwerkstatt des Leopold-Hoesch-Museums statt. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 8 Personen begrenzt. Nächste Termine: 6.8., 20.8.2020 (im Oktober startet das nächste Quartal)

Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren, donnerstags, 13 - 16 Uhr

Film im Museum

Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl auf 20 Personen. Stühle werden mit Abstand bereitgestellt. Getränke sind wieder erhältlich.

Andantino - Babykonzerte im Leopold-Hoesch-Museum

Aktuell ist die Durchführung der Babykonzerte leider noch nicht wieder möglich. Bitte informieren Sie sich auf der Website des Leopold-Hoesch-Museums über aktuelle Änderungen.

Kindergeburtstag

Das Format Kindergeburtstag, das aus einer kurzen Führung durch die Ausstellung mit anschließendem Workshop besteht, findet in der Papierwerkstatt im Obergeschoss des Museums statt. Die Teilnehmer*innenzahl wird auf 10 Personen begrenzt.

Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an Jeannine Bruno, Leiterin Bildung & Vermittlung, unter j.bruno@dueren.de oder 02421 25-2594.

Neustart und Wiederaufnahme des Bildungs- und Vermittlungsangebots für den Zeitraum der Corona-Schutzverordnung

Düren, 27.05.2020

Das Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren freuen sich, am 1. Juni 2020 die Vermittlungstätigkeit unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneschutzregeln und speziellen Sicherheitsmaßnahmen wiederaufzunehmen.    

Für Besucherinnen und Besucher gelten hierbei die grundsätzlichen Regeln zur Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus (Sars-CoV-2), wie das Einhalten eines Abstands von 1,50 m zu anderen Personen, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu jeder Zeit in allen Räumen der Museen sowie die Einhaltung der vorgegebenen Laufwege in den Gebäuden. Das Vermittlungspersonal darf während der Durchführung von Führungen und Workshops zur Verständlichkeit auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichten, sofern ein Abstand von 1,50 m, die vorgegebenen Laufwege sowie die allgemeinen Hygieneschutzregeln eingehalten werden.   

Für die Teilnahme an Führungen, Workshops, Museumsdialogen und unseren Filmen im Museum bitten wir ab sofort um Voranmeldung bis zwei Tage vor dem jeweiligen Termin per E-Mail an b.wolters@dueren.de oder telefonisch unter 02421 25-2515. Die Teilnehmer*innenzahl ist bei allen Formaten begrenzt. Bei Kursen in der Werkstatt oder bestuhlten Veranstaltungen darf auf einen MundNasenSchutz verzichtet werden, sofern die Einhaltung des Mindestabstands und eine ausreichende Belüftung gewährleistet sind.   

Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an Jeannine Bruno, Leiterin Bildung & Vermittlung, unter j.bruno@dueren.de oder 02421 25-2594.
 
 
Alle Formate und Änderungen ab dem 1. Juni 2020 im Überblick:

Öffentliche Führungen   

Jeden ersten Sonntag im Monat bietet das Leopold-Hoesch-Museum um 15 Uhr und das Papiermuseum Düren um 14 Uhr eine öffentliche Führung für Privatpersonen an.  .
 
Termine: Papiermuseum Düren, 14 – 15 Uhr, 7.6., 5.7., 2.8., 6.9., 4.10., 1.11., 6.12.2020

Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl auf 6 Personen. Papierschöpfen ist zurzeit aufgrund der Hygieneregeln leider nicht möglich.
 
Termine: Leopold-Hoesch-Museum, 15 – 16 Uhr, 7.6., 5.7., 2.8., 6.9., 4.10., 1.11., 6.12.2020 Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl auf 8 Personen.
 
Familienführungen
 
Jeden dritten Sonntag im Monat bietet das Papiermuseum Düren eine öffentliche Familienführung für Privatpersonen an. Das traditionelle Papierschöpfen, das die Familienführung gewöhnlich abrundet, ist zurzeit aufgrund der Hygienemaßnahmen leider noch nicht wieder möglich.
 
Termine: Papiermuseum Düren, 11:30 – 13 Uhr, 21.6., 19.7., 16.8., 20.9., 18.10., 15.11., 20.12.2020 Es können maximal 6 Personen aus zwei verschiedenen Haushalten teilnehmen.
 
Private Führungen

 
Privatpersonen, Firmen, Institutionen, Vereine u.a. können ab dem 1. Juni 2020 wieder Führungen durch die aktuellen Ausstellungen und Sammlungspräsentationen buchen. Buchungen für Führungen von KiTas und Kindergärten können wir derzeit nicht annehmen, da in diesem Fall kein Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben werden darf. Alle Führungen bewegen sich ausschließlich durch Räume mit einer Fläche von mindestens 100 qm. 
 
Im Leopold-Hoesch-Museum gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl bei Führungen auf 8 Personen. Für Schulen und Berufskollegs bieten wir wieder Führungen und Workshops an. In diesem Fall gilt eine Begrenzung der Gruppengröße auf 10 Personen. 

Im Papiermuseum ist die Teilnehmer*innenzahl bei privaten und öffentlichen Führungen auf 6 Personen begrenzt. Das beliebte Papierschöpfen findet noch nicht wieder statt. Für Schulen und Berufskollegs bieten wir wieder Führungen und Workshops an. In diesem Fall gibt eine Begrenzung der Gruppengröße auf ebenfalls 6 Personen. 
 
Museumsdialoge
 
Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl auf 10 Personen. Tische und Stühle werden mit Abstand bereitgestellt und müssen entsprechend von den Besucher*innen genutzt werden. Getränke sind leider nicht erhältlich.
 
Termine Papiermuseum Düren

Museumsdialog mit Prof. Dr.-Ing. Isabel Kuperjans, Donnerstag, 4. Juni 2020, 19 Uhr,  „Aus Altpapierresten Energie gewinnen“ in der Jubiläumsreihe „30 Jahre Papiermuseum Düren“
 
Museumsdialog mit Prof. Dr. Markus Biesalski, Donnerstag, 24. September 2020, 19 Uhr „Die Zukunft des Papiers“ in der Jubiläumsreihe „30 Jahre Papiermuseum Düren“


Museumsdialog mit Dr. Ulrike Surmann, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 19 Uhr  zur Ausstellung „Holy Pictures – Andachtsbildchen als religiöse Volkskunst“

Malspezialisten   

Malen, kleben, schneiden, spachteln – bei den Malspezialisten geht es bunt her! Hier werden Kinder und Jugendliche zu jungen Künstler*innen.    

Die Teilnehmer*innenzahl wird auf maximal 10 Personen pro Kurs und Termin begrenzt. Aufgrund der Raumgröße finden die Kurse in der Papierwerkstatt im Obergeschoss des Papiermuseums statt.   

Die neuen Kurse starten ab dem 12. August 2020.
 
Golden Club
 
Das Format „Golden Club“ wird als Führung mit Gespräch durchgeführt. Die Teilnehmer*innenzahl wird auf maximal 8 Personen begrenzt.
 
Termine: 27.5., 24.6., 29.7., 26.8., 30.9., 28.10., 25.11.2020 Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren, mittwochs, 15 – 17 Uhr

Club 125
 
Der Kurs findet in der Kunstwerkstatt des Leopold-Hoesch-Museums statt. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 4 Personen begrenzt. 
 
Termine: 4.6., 18.6., 2.7., 16.7., 6.8., 20.8.2020 Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren, donnerstags, 13 – 16 Uhr
 
Film im Museum

 
Das Leopold-Hoesch-Museum zeigt regelmäßig Filme zu aktuellen Ausstellungen und allgemein zum Thema Kunst. Das Format „Film im Museum“ umfasst die Einführung in das Thema des Films und die Filmvorführung mit anschließender Diskussion. Ort ist das Café im Leopold-Hoesch-Museum.   

Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl auf 10 Personen. Stühle werden mit Abstand bereitgestellt. Getränke sind leider nicht erhältlich.
 
Termine:
 
Donnerstag, 25. Juni 2020, 19 Uhr „Pina“ Regie: Wim Wenders, D 2011
 
Donnerstag, 2. Juli 2020, 19 Uhr „Merce Cunningham – A Lifetime of Dance“ Regie: Charles Atlas, USA 2000
 
Donnerstag, 27. August 2020, 19 Uhr „Die Gefangene“ Regie: Chantal Ackerman, F 2000

Donnerstag, 3. September 2020, 19 Uhr „Fame – Der Weg zum Ruhm“ Regie: Sir Alan Parker, USA 1980
 
Andantino – Babykonzerte im Leopold-Hoesch-Museum
 
Mit den Babykonzerten entführt Andantino die kleinen und großen Besucher*innen in die musikalische Welt des Museums.
 
Aktuell ist die Durchführung der Babykonzerte leider nicht möglich. Über die bereits veröffentlichten Termine am 1.10. und 19.11.2020 werden wir erneut informieren.
 
Kindergeburtstag  

Einen besonderen Tag für lauter kleine Künstler*innen bieten das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren Geburtstagskindern und Ihren Gästen an.   

Das Format „Kindergeburtstag“, das aus einer kurzen Führung mit anschließendem Workshop besteht, findet in der ca. 200 qm großen Papierwerkstatt im Obergeschoss des Papiermuseums statt. Die Teilnehmer*innenzahl wird auf 6 Personen begrenzt.   

Das Format Geburtstag im Museum für Erwachsene entfällt leider bis auf Weiteres.

Workshop „Kulturrucksack NRW 2020“
 
In den Sommerferien 2020 können Jugendliche zwischen 10 – 14 Jahren am Kulturrucksack des LeopoldHoesch-Museums und Papiermuseums Düren teilnehmen.   

Es gilt eine Begrenzung der Teilnehmer*innenzahl auf 10 Personen. Der diesjährige Kulturrucksack NRW findet in der Papierwerkstatt des Papiermuseums statt. Tische, Stühle und Materialien werden entsprechend aufgebaut.   

Der diesjährige Kulturrucksack findet in Vorbereitung auf die Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“ statt, die das Leopold-Hoesch-Museum im September eröffnen wird. Der 4-tägige Ferien-Workshop bietet die Möglichkeit, sich kreativ mit Bildsprachen und ihrer Kommunikation zu beschäftigen.   

Dienstag – Freitag, 4. – 7. August 2020, 11 – 16 Uhr

42. Internationaler Museumstag 2020 DIGITAL

Düren, 07.05.2020

Am 17. Mai 2020 begehen die Museen weltweit unter dem diesjährigen Motto „Museen mit Freude entdecken“ den 42. Internationalen Museumstag. Da die Museen den Aktionstag aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht vor Ort feiern können, laden sie zum digitalen Museumsbesuch ein und halten ein vielseitiges Programm bereit.

Das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren bieten ein buntes digitales Angebot aus Mitmach-Aktionen und Einblicken in die Sammlungen und Ausstellungen an. Ein Highlight bildet die Performance „Songs to dance to“ von Jimmy Robert. Ursprünglich sollte die Performance am Internationalen Museumstag vor Ort live aufgeführt werden und die Besucherinnen und Besucher miteinbeziehen. Da Veranstaltungen gemäß der aktuellen Verordnung des Landes vorerst untersagt bleiben, wurde die Performance vorab aufgezeichnet und feiert im Rahmen des Museumstags ihre digitale Premiere.

Kinder und Familien kommen beim SWD Kids Award auf ihre Kosten. Die Berliner Künstler*innen Tom Früchtl und Simone Lanzenstiel rufen zum kreativen Mitmachen auf. Anders als in den vergangenen Jahren wird der SWD Kids Award nicht am selben Tag ausgelobt: Die Kunstwerke, die zu Hause bei den Teilnehmenden entstehen, werden im Herbst in der Ausstellung „HOESCH TALENTS 2020“ im Leopold-Hoesch-Museum zu sehen sein. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Ausstellung werden die Mitmach-Preise des SWD Kids Award verliehen werden.

Das diesjährige Programm des Internationalen Museumstag findet ausschließlich auf den Social-Media-Plattformen Instagram und Facebook statt. Das digitale Programm finden Sie auf der nächsten Seite.

Das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren sind am 17. Mai 2020 regulär für den Publikumsverkehr geöffnet.

Wir danken den Stadtwerken Düren (SWD) für die freundliche Unterstützung.

Digitales Programm

In der Zeit zwischen 11 und 16 Uhr gibt das Museumsteam neben dem unten aufgeführten Video-Programm auch in Posts und Stories auf Facebook und Instagram Einblicke in die Ausstellungen und Aktivitäten der Museen. Auf Facebook sind die Museen auf der gemeinsamen Seite unter @lhmpap und auf Instagram unter @leopold_hoesch_museum und @papiermuseum_dueren zu finden.

Auch unter dem Hashtag #MuseumstagDueren können Interessierte die Aktivitäten des Leopold-Hoesch-Museums und des Papiermuseums Düren verfolgen. Unter dem Hashtag #MuseenEntdecken werden alle Aktivitäten der deutschen Museen am Museumstag sichtbar.

11:00 Uhr         Begrüßungsvideo und Video-Aufruf zum SWD Kids Award 

                        #swdKidsAward

13:00 Uhr         Videopremiere Performance „Songs to dance to”

                         #songstodanceto, #jimmyrobert

15:00 Uhr         Video-Aufruf zum SWD Kids Award

                        #swdKidsAward

Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren öffnen wieder

Düren, 05.05.2020

Ab Donnerstag, den 07.05.2020, werden das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren ihre Türen wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Unter besonderen Hygienemaßnahmen und mit kleinen Einschränkungen können Besucherinnen und Besucher die Ausstellungen der städtischen Museen wieder besuchen. Auch die Shops der Museen sind wieder geöffnet.

Auf Grundlage der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist beim Betreten der Museen zum eigenen Schutz, aber auch zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Hat ein*e Bürger*in keine Maske dabei, kann er/sie an der Kasse gegen eine Spende von 1,- € eine Maske erwerben. Die Spende wird in eine Sammelbüchse eingeworfen. Es kann kein Wechselgeld herausgegeben werden. Um die Besucherinnen und Besucher bei bekanntgewordenen Infektionen informieren zu können, werden beim Betreten der Museen Namen und Kontaktinformationen notiert. Die Kassenbereiche beider Museen sind mit entsprechenden Schutzvorkehrungen (Spuckschutz) ausgestattet. In beiden Häusern ist bereits beim Eintreten auf den Mindestabstand von 1,50 m zu achten. An der Kasse des Papiermuseums erhalten Besucherinnen und Besucher darüber hinaus Einweghandschuhe, um das Anfassen der Ausstellungsdisplays und dafür vorgesehener Objekte zu ermöglichen (selbst mitgebrachte Handschuhe dürfen leider nicht getragen werden). Das Tragen der Einweghandschuhe ist Voraussetzung für den Besuch des Museums.

Im Leopold-Hoesch-Museum ist ein Aufenthalt von maximal 50 Personen gleichzeitig gestattet. In das Papiermuseum Düren erhalten maximal 30 Personen im gleichen Zeitraum Einlass. Im Papiermuseum ist ausschließlich das Erdgeschoss für den Publikumsverkehr geöffnet. Durch Markierungen am Boden und mit Hilfe des Personals werden die Besucherinnen und Besucher in Form von Rundgängen durch die Ausstellungen geleitet.

Einige Angebote der Museen bleiben entsprechend der Vorgaben des Landes weiterhin untersagt: Veranstaltungen, Führungen und Workshops sowie das traditionelle Papierschöpfen können weiterhin leider nicht stattfinden. Das Museumscafé im Leopold-Hoesch-Museum bleibt geschlossen.

Das Museumsteam freut sich auf die Wiedereröffnung zum eintrittsfreien ersten Donnerstag im Monat. Derzeit zeigt das Leopold-Hoesch-Museum die Ausstellung „Apropos Papier: Jimmy Robert – Plié" (verlängert bis zum 6. September 2020), die Werkschau „Imre Kocsis – Bildraum/Realraum" (bis zum 22. November 2020) sowie die Sammlungspräsentation. Im Papiermuseum Düren ist erstmals die neue Ausstellung „Holy Pictures – Andachtsbildchen als religiöse Volkskunst" (bis zum 1. November 2020) zu sehen.

Das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren waren wie alle Kultureinrichtungen in Nord-rhein-Westfalen zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 seit dem 14.03.2020 für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Weitere Informationen sind der Internetseite der Stadt Düren unter www.dueren.de sowie den Internetseiten der Museum www.papiermuseum-dueren.de und www.leopoldhoeschmuseum.de zu entnehmen.

Apropos Papier: Jimmy Robert - Plié

08. März bis - verlängert - 6. September 2020

Eröffnung: Sonntag, 08. März 2020, 12 Uhr in Anwesenheit des Künstlers

13 Uhr Performance "Songs to dance to", Ina Hagenau, Jazz- und Popsängerin, Düren

Pressevorbesichtigung: Freitag, 06. März 2020, 11 Uhr

 

Mit gefundenen wie mit eigenen Fotografien, mit Texten, Videosequenzen, skulpturalen Setzungen und Installationen sowie mit Performances schafft der Künstler Jimmy Robert (*1975, lebt und arbeitet in Berlin) mentale wie körperliche Bezugsräume für die Auseinandersetzung mit Fragen kultureller und gesellschaftlicher Identität. Oft nutzt er dabei Ausgangsmaterialien wie Stoff, Holz oder Papier, die er manuell bearbeitet, die er collagiert, schichtet, faltet, perforiert. Durch die Betonung der spezifischen Materialeigenschaften lässt er diesen Elementen wesenhafte Bedeutung zukommen, sie werden zu Partnern des performativen Prozesses und heben die Unterscheidung zwischen Objekt und Körper, Bild und Raum auf. Dabei werden gesellschaftlich definierte und kulturell wie körperlich wirksame Grenzen, die über die Zuordnung zu Herkunft, Geschlecht oder Klasse erfolgen, thematisiert und erfahrbar gemacht, ihr Anspruch zugleich in Frage gestellt und als Konstruktion erkennbar. Jimmy Robert stammt aus Guadeloupe (F), ist in Paris aufgewachsen, in London ausgebildet worden und hat an unterschiedlichen Orten in Europa gelebt und gearbeitet. Er kennt die Wirksamkeit gesellschaftlicher Bezugssysteme, die immer auch Instrumente von Unterscheidung und Abgrenzung, von Hierarchien und Herrschaft sind, und nimmt ihre kulturelle Aktivierung aus verschiedenen Perspektiven wahr.

Für das Ausstellungsformat „Apropos Papier:“, das die Relevanz des Werkstoffs Papier für die Gegenwartskunst untersucht, schafft Jimmy Robert eine raumbezogene Installation im Leopold-Hoesch-Museum. Diese basiert auf selbst verfassten und adaptierten Texten, die in Zusammenhang mit in der Vergangenheit und an anderen Orten bereits erfolgten Performances stehen. Ihr Charakter ist assoziativ und ihre Inhalte können als Reflexionen zu Körper, Geste, Rolle, Ort und Funktion gelesen werden. Die Texte sind als skulpturale Elemente unterschiedlichen Grades in der Ausstellung gegenwärtig. Sie bilden monumental oder kleinformatig dimensionierte Wandschriften, erscheinen als Druckwerke auf großen Papierbahnen oder werden als negative Form ihrem Trägermaterial eingeschrieben. Die Gesamtheit dieser für das künstlerische Denken von Jimmy Robert wesentlichen Texte erscheint in Form eines Künstlerbuches, das sie mit Fotografien vergangener Ereignisse in Beziehung setzt und ebenfalls ein Exponat der Ausstellung ist. Dabei korrespondiert die schriftsprachliche Ebene mit neuen, skulptural aufbereiteten Fotografien des Künstlers als Tänzer. Die tänzerischen Positionen, die Jimmy Robert auf ihnen einnimmt, sind repräsentativ für das Thema des Verhältnisses von Körper und Raum. Gleichzeitig verleiht der Umgang mit diesen großformatigen Fotoabzügen ihnen objekthaften Charakter.

Die Performance „Songs to dance to“ (Lieder, um dazu zu tanzen), die Jimmy Robert speziell für die Ausstellung im Leopold-Hoesch-Museum konzipiert hat, erzeugt eine Wechselwirkung zwischen bildlichen und schriftlichen Ebenen. An besonderen Terminen während der Laufzeit der Ausstellung verdichtet die Dürener Pop- und Jazzsängerin Ina Hagenau die Textinhalte in Form von klanglich artikulierter Sprache zu einer körperlichen Präsenz von skulpturaler Qualität. Performance und Installation verbinden sich so zu einem Reflexions- und Resonanzraum für die Inhalte, Themen, Gedanken, Bezüge und Begegnungen, von denen Jimmy Roberts Arbeiten handeln. So kann ein Ereignis entstehen, das eine gemeinschaftliche Erfahrung bedeutet.

Ein spezifischer Ortsbezug des Projekts wird zum einen durch die Zusammenarbeit mit einer aus Düren stammenden Sängerin hergestellt und zum anderen durch die Integration von vom Künstler ausgewählten Objekten aus den Sammlungsbeständen des Leopold-Hoesch-Museums und des zugehörigen Papiermuseums Düren hergestellt. Diese werden zu integralen Bestandteilen der Installation und markieren ihren kontextuellen Ansatz. In einem erweiterten Sinn reagiert hierauf wiederum die Zusammenstellung der aktuellen Sammlungspräsentation des Leopold-Hoesch-Museums mit Werken der Klassischen Moderne und der Gegenwartskunst.

Jimmy Robert hat am Goldsmiths College, London, und an der Rijksakademie, Amsterdam, studiert. Werke des Künstlers sind in wichtigen öffentlichen Sammlungen vertreten, u.a. im Stedelijk Museum, Amsterdam, und im Museum moderner Kunst, Warschau. In den vergangenen Jahren waren seine Arbeiten u.a. in Einzelausstellungen im Museum of Contemporary Art, Chicago (2012), im The Power Plant, Toronto (2013), im Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich (2015), im Peer, London (2017) und im KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2019), zu sehen sowie in Gruppenausstellungen im Arko Art Center, Seoul, Korea (2017), im Camden Arts Centre, London (2018) und im Stedelijk Museum, Amsterdam (2019) u.a.

Wir bedanken uns herzlich für die freundliche Unterstützung der Ausstellung durch das Bureau des arts plastiques des Institut français Deutschland und des französischen Kulturministeriums.

Parallel eröffnet das Leopold-Hoesch-Museum die Ausstellung „Imre Kocsis – Bildraum/Realraum“ der Hubertus Schoeller Stiftung.

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Imre Kocsis – Bildraum/Realraum
08. März bis 22. November 2020

Der Künstler Imre Kocsis (1937-1991) ist für seine graphisch anmutenden Boden-Wandobjekte bekannt. Die am Leopold-Hoesch-Museum ansässige Hubertus Schoeller Stiftung verfügt über ein umfangreiches Konvolut an Werken aus dem Nachlass des ungarischen Künstlers. Nach seiner Emigration 1953 und seinem Studium an der Hochschule für Bildende Kunst Hamburg lebte und arbeitete er als wichtiger Vertreter der Konkreten Kunst in Düsseldorf.

In seiner exemplarischen Einzelpräsentation im Leopold-Hoesch-Museum werden nicht nur eine große Installation, in Form eines den Raum gliedernden Kreuzes, und klassische Wand-Boden-Arbeiten, sondern auch Werke aus seinem malerischen Frühwerk vorgestellt. Ausgehend von surreal anmutenden Malereien und solchen, die wie flirrende Raumstrukturen wirken, konzentrierte sich Kocsis später ausschließlich auf eine geometrische Formensprache in Schwarz-Weiß. Diese Arbeiten verlassen den Bildraum befragend schnell die Leinwand und erobern als Objekte den realen Raum. Doch auch hier stellen sie das Verhältnis von Bild- und Realraum in Frage, spielen mit dem Kippmoment zwischen Zwei- und Dreidimensionalität und erzeugen über optische Verkürzungen und Streckungen den Eindruck von Bewegung.

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Aktuelle Pressemeldungen


Düren, 13.03.20

Coronavirus: Stadt Düren reagiert auf die Maßnahmen der Landesregierung zur Schließung der Schulen und Kinderbetreuungsstätten - Städtische Kultureinrichtungen werden geschlossen

Düsseldorf/ Düren. Vor dem Hintergrund der Beschlüsse von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie hat die nordrhein-westfälische Landesregierung heute weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen.... mehr


Düren, 05.02.20

Leopold-Hoesch-Museum vom 17. Februar bis 6. März geschlossen – Shop und Café eintrittsfrei geöffnet

Düren. Das Leopold-Hoesch-Museum bleibt während des Ausstellungsabbaus und -aufbaus in der Zeit vom 17.Februar bis zum 6. März geschlossen. mehr


Düren, 29.11.19

Faire und gerechte Lösung für Campendonks „Tiere/Bild mit Tieren“

Große Freude über den Rückkauf des restituierten Campendonk-Gemäldes, das so dem Leopold-Hoesch-Museum erhalten bleibt. Foto: Stadt Düren

Düren. Die Stadt Düren als Trägerin des Leopold-Hoesch-Museums und die Erbin der Kunstsammlung Hess haben sich nach umfangreichen Provenienzforschungen hinsichtlich des Gemäldes von Heinrich Campendonk „Bild mit Tieren“ in einem... mehr


Düren, 25.11.19

Weihnachtsmarkt im Leopold-Hoesch-Museum

Helen Wobbe vom Leopold-Hoesch-Museum (rechts) und Simone Breuer vom Museumsshop freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Foto: Stadt Düren

Düren. Originelle Weihnachtskarten, kleine Kunstwerke „Schnittstellen“, strapazierfähige Taschen und Rucksäcke aus Papier – im Fokus des diesjährigen Weihnachtsmarktes im Leopold-Hoesch-Museum steht das Thema Papier. Aber es gibt... mehr


Düren, 04.11.19

Besondere Veranstaltungen im Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum im November und Dezember

Im Rahmen von Düren leuchtet war auch das Leopold-Hoesch-Museum während der Langen Nacht der Museen mit Licht besonders in Szene gesetzt. Foto: Stadt Düren ©Wobbe

Düren. Auch im November und im Dezember gibt es begleitend zu den aktuellen Ausstellungen im Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum interessante Projekte, Workshops, Führungen und Aktionen, die sich Kunstinteressierte in ihrem... mehr


Düren, 29.10.19

10. Lange Nacht der Museen im Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren

Das Leopold-Hoesch-Museum wird ebenso wie das Papiermuseum in der Langen Nacht im Rahmen von "Düren leuchtet" illuminiert. Foto: Stadt Düren

Düren. Zur zehnten Langen Nacht der Museen am Samstag, dem 2. November, bieten das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren zwischen 18 und 24 Uhr ein vielseitiges Programm. Besucherinnen und Besucher erleben die Kunst in ganz... mehr


Düren, 18.10.19

Vom Leben in Industrielandschaften – Eine fotografische Bestandsaufnahme

Carl Schütz, Das Lendersdorfer Walzwerk, 1838, Öl auf Leinwand (auf Hartfaser aufgezogen)

Düren. Die Ausstellung „Vom Leben in Industrielandschaften – Eine fotografische Bestandsaufnahme“, vom 27. Oktober 2019 bis zum 16. Februar 2020 im Leopold-Hoesch-Museum in Düren zu sehen, wird am Sonntag, 27. Oktober, um 12 Uhr... mehr

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